Noten

Einzelkritik: Konoplyanka wirbelt - auch Naldo glänzt

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Yevhen Konoplyanka (r.) war Schalkes auffälligster Offensiv-Akteur im Derby gegen den BVB.

Yevhen Konoplyanka führt Schalke zum Derby-Sieg gegen den BVB. Auch ein Abwehrspieler überzeugt. Königsblau in der Einzelkritik.

Gelsenkirchen - Schalke 04 hat seine Vormacht-Stellung im Pott verteidigt und Borussia Dortmund mit 2:0 in die Knie gezwungen.

Einer, der zuletzt wenig spielte, überzeugte genauso wie der Derby-Held aus dem Hinspiel. Königsblau in der Einzelkritik.

Ralf Fährmann: Wehrte einen Reus-Freistoß (24.) zur Ecke ab. Hatte gegen einen offensiv harmlosen BVB sonst wenig zu tun. Note: 3

Benjamin Stambouli: Souverän und unaufgeregt in der Dreierkette. Klärte nur einmal unsauber, allerdings ohne Konsequenzen. Note: 3

Naldo: Auch von Batshuayi ließ sich Schalkes Abwehrboss nicht beeindrucken. Hatte gegen den Dortmunder Angreifer keine Probleme. Und vorne traf er diesmal nicht per Kopf, sondern mit einem Freistoß-Hammer (126 km/h) aus 20 Metern. Und das in der regulären Spielzeit. Note: 2

Thilo Kehrer: Machte es früh mit einem kurzen Rückpass auf Fährmann spannend, was der Keeper ausbügelte. Stabilisierte sich, war aber auch wenig gefordert. Hatte per Kopf nach einem Freistoß sogar die Möglichkeit zur Führung (25.). Note: 3,5

Naldo und Schalke obenauf: Die Bilder des Schalker-Derbysieges gegen den BVB

Daniel Caligiuri: Grundsolide wie eh und je auf der rechten Seite. Ackerte gut nach hinten mit. Bereitete mit einem staken Solo die Führung durch Konoplyanka vor. Spielte auch weitere gefährliche Bälle in den Strafraum. Note: 3  

Nabil Bentaleb: Hatte das defensive Mittelfeld weitgehend unter Kontrolle, ließ Gegenüber Reus kaum zur Entfaltung kommen. Klebte hin und wieder zu lange am Ball. Note: 3

Alessandro Schöpf: Hatte nach fünf Minuten mit einem 20-Meter-Schuss die Chance zur frühen Führung, scheiterte jedoch am gut reagierenden BVB-Keeper Bürki. Grundsolider Auftritt. Note: 3

Leon Goretzka (bis 71.): Etwas besserer Auftritt auf der Acht als zuletzt, gerade in der Anfangsphase. Vor allem gegen den Ball ein ordentlicher Auftritt, Tor-Gefahr strahlte er allerdings weniger aus. Baute mit zunehmender Spieldauer ab. Note: 4 

Amine Harit (bis 86.): Arbeitete gut nach hinten mit. In der Offensive für seine Verhältnisse besonders im ersten Durchgang eher unauffällig. Sorgte mit seinem Tempo aber hier und da für Durcheinander in der Dortmunder Defensive. Note: 3 

Der BVB in der Einzelkritik

Guido Burgstaller: Aktivposten im Zentrum und Außen. Ackerte wie gewohnt viel. Hier und da fehlte ihm allerdings die Durchschlagskraft, vertändelte immer mal wieder einen Ball  Note: 3,5

Yevhen Konoplyanka (bis 74.): Nach zuletzt drei Partien ohne Einsatz zweiter Angreifer neben Burgstaller, wich aber viel auf seine linke Seite aus. Machte dort Druck und Tempo, bereitete Piszczek viele Probleme. In einigen Szenen aber zu eigensinnig. Verfehlte kurz vor der Pause knapp das 1:0 - was er nach der Pause völlig freistehend nach einem klasse Zuspiel von Caligiuri nachholte. Nicht nur wegen seines Treffers Schalkes bester Offensiv-Akteur im Derby. Note: 2

Weston McKennie (ab 71.): Trat kurz nach seiner Einwechslung nach Caligiuri-Pass direkt gefährlich im Angriff in Erscheinung. Verrichtete seinen Defensiv-Job ebenso solide. Ohne Bewertung.

Marko Pjaca (ab 74.): ohne Bewertung.

Franco Di Santo (ab 86.): ohne Bewertung.

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