Schalke-Leihgabe

Das sagt Fährmann nach seinem Debüt für Norwich City

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Ralf Fährmann ist in der kommenden Saison von Schalke 04 an Norwich City ausgeliehen.

Ralf Fährmann hat seinen ersten Einsatz für Norwich City gefeiert. In einem Interview spricht der Ur-Schalker über ein komisches Gefühl - und seine Ziele in England.

Ralf Fährmann hat sein erstes Testspiel für Norwich City absolviert. Der von Schalke 04 an den Premier-League-Aufsteiger ausgeliehene Keeper stand beim 2:2 (2:1) der Canaries bei Zweitligist Arminia Bielefeld in der ersten Halbzeit im Tor.

Erstmals seit langem spielte der Ur-Schalker nicht in Königsblau. „Ich bin es ja gewöhnt, weil die Torhüter ja immer in einer anderen Farbe spielen“, sagte der 30-Jährige scherzhaft am Sky-Mikrofon, fügte dann aber hinzu: „Es ist ein komisches Gefühl, aber ein positives. Es ist eine ganz neue Aufgabe, die für mich ansteht.“

Fährmann gestand nach der Partie bei den Ostwestfalen, dass er durchaus nervös gewesen sei, für einen neuen Klub zu spielen. „Aber es hat Spaß gemacht.“ Auch, wenn sein Verein für die kommenden zwölf Monate in Gelb spielt – die Farbe des Schalker Rivalen Borussia Dortmund. „Es ist ja Grün mit dabei, von daher ist es okay“, meinte Fährmann lachend.

Fährmann freut sich auf neue Erfahrungen

Einmal mehr betonte er, dass er sich auf das, was in den kommenden Monaten auf ihn zukommt, freue. „Es ist eine komplett andere Kultur. Auch wenn ich erst eine Woche in Norwich war und wir jetzt unser Trainingslager in Deutschland haben“, erklärte der Schlussmann.

Von seiner Zeit in England erhoffe er sich schlichtweg, neue Eindrücke zu gewinnen. „Gerade auf der Torhüter-Position wird anders trainiert in England, das will ich einfach mitnehmen“, sagte Fährmann: „Die Trainingseinheiten sind dort generell anders. Es geht dort mehr zur Sache. Das habe ich in der ersten Woche schon gemerkt. Die Jungs geben richtig Gas, das hatte ich ehrlicherweise in dieser Form auch nicht erwartet.“

Natürlich, räumte der Torwart ein, werde er Königsblau in der Zeit vermissen. „Ich habe ein Tattoo, das Schalke symbolisiert“, führte er aus: „Jeder weiß, wie ich den Verein liebe. Daher verlasse ich meine Komfortzone. Aber ich glaube, dass es mich in meiner persönlichen Entwicklung weiter bringt und auch in meinem gesamten Leben.“

So lange muss er derweil gar nicht auf „sein“ Schalke verzichten. Schon am Freitag (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) kommt es im Rahmen eines Testspiels in Lotte zu einem Wiedersehen.

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