Drohender Abstieg

Rudy dürfte Schalke ablösefrei verlassen - der Klub dementiert

+
Sebastian Rudy dürfte im Abstiegsfall ablösefrei wechseln.

[Update, 17.48 Uhr] Der Abstieg hätte viele Folgen für den FC Schalke 04. Sebastian Rudy dürfte laut Medienberichten sogar ablösefrei gehen. Das dementierte der Klub.

Gelsenkirchen - Im Sommer 2018 war Sebastian Rudy für 16 Millionen Euro vom FC Bayern München zum FC Schalke 04 gewechselt. Ein echter Gewinn war der Mittelfeldspieler bislang nicht auf dem Rasen für die Knappen.

Dennoch wäre es ein harter Schlag, dürfte der Nationalspieler den Klub ablösefrei verlassen. Das wäre laut Bild der Fall, wenn Königsblau tatsächlich den Gang in die 2. Liga antreten müsste. Denn Rudys Vertrag gelte - genau wie für viele weitere Schalker Spieler -  nur für die 1. Liga. 

Der Klub dementierte den Bericht am späten Nachmittag auf seiner Homepage. Dort heißt es: "Der Arbeitsvertrag von Sebastian Rudy, datiert bis zum 30. Juni 2022, ist unabhängig von der Zugehörigkeit zur 1. oder 2. Bundesliga gültig." Und weiter: "Er beinhaltet keinerlei Klausel, die einen ablösefreien Wechsel zu irgendeinem Zeitpunkt vor dessen Ablauf ermöglicht. Alle anders lautenden Aussagen sind falsch. Der FC Schalke 04 geht davon aus, dass diese falschen Behauptungen ebenso öffentlichkeitswirksam vor deren Urhebern richtiggestellt werden."

Mark Uth hat eine Klausel für die 2. Liga

Mark Uth, ebenfalls seit dieser Saison für Schalke am Ball, soll laut Bild auch eine Klausel für das Unterhaus in seinem Vertrag haben. Der frühere Hoffenheimer hat sich wohl nicht vorstellen können, tatsächlich mit seinem neuen Klub gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. Mit einem Sieg am Sonntag bei Hannover 96 könnte der Klub zumindest auf die direkten Abstiegsränge ein beruhigendes Polster aufbauen. Der VfB Stuttgart sitzt Schalke als 16. aber im Nacken.

Die Mitarbeiter müssen nicht um die Jobs bangen

Sollten die Knappen absteigen, müsste Schalke laut Sport Bild 40 bis 50 Prozent beim Gehaltsbudget einsparen.

Die Schalker Mitarbeiter sollen davon aber nicht betroffen sein. „Schalke steht für eine große Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern. Sie sind nicht der Grund für die sportliche Situation“, sagt Marketingvorstand Alexander Jobst. Keiner der rund 600 Mitarbeiter müsse bei einem Abstieg eine Entlassung fürchten.

Verpassen sie keine Nachricht zum FC Schalke 04 und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare