Nach dem Schalker Triumph im Revierderby

Kommentar: Schalke hat das, was dem BVB fehlt

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Ein Kommentar nach dem 2:0-Sieg des FC Schalke über Borussia Dortmund.

Es war eine Machtdemonstration. Schalke hat dem BVB klar in die Schranken verwiesen. Es wurde deutlich, woran es bei den Borussen krankt. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen - Am Ende gab es nicht die geringsten Zweifel. Der FC Schalke 04 ging nach dem 152. Pflichtspielderby als verdienter Sieger vom Feld und eilt mit Riesenschritten der Champions League entgegen. Euphorischer Jubel auf der einen, Katzenjammer auf der anderen Seite. 

Die Blau-Weißen präsentierten sich am Sonntag als gut funktionierende Einheit, eben als echte Mannschaft, die gemeinsam sehr viel mehr in investierte als die vermeintlich mit besseren Individualisten bestückte Truppe aus Dortmund, die einmal mehr in Lethargie verfiel. 

Es liegt einiges im Argen beim BVB

Die ebenso mut- wie harmlosen Schwarz-Gelben mussten sich nach dem Schlusspfiff hinterfragen, ob sie in diesem Revierschlager wirklich alles abgerufen hatten. Einmal mehr zeigte es sich, dass beim BVB innerbetrieblich eines im argen liegt. 

Der BVB in der Einzelkritik

Deshalb ist das Saisonziel, die Qualifikation für die Königsklasse, angesichts des Restprogramms durchaus gefährdet, obwohl der Vorsprung derzeit immer noch vier Punkte auf Rang fünf beträgt.

Naldo und Schalke obenauf: Die Bilder des Schalker-Derbysieges gegen den BVB

Weitaus erfreulicher die Entwicklung auf Schalke. Der Bundesliga-Trainer-Novize Domenico Tedesco hat die Königsblauen zu einer gut funktionierenden Einheit geformt, die den Nackenschlag von Hamburg selbstbewusst wegsteckte und nun die große Chance hat, die überaus erfolgreiche Saison sogar mit der Teilnahme am DFB-Pokalfinale in Berlin krönen. 

In dieser Form und mit dieser Hingabe sind die Schalker auch in der Lage, am Mittwoch die Frankfurter Eintracht zu knacken, bei der es nach dem perfekten Trainerwechsel von Niko Kovac zu den Bayern nach München hinter den Kulissen mächtig brodelt. 

Schalke 04 in der Einzelkritik

In Dortmund werden sie dagegen unter der Woche wieder viele Wunden lecken müssen. Vor dem richtungweisenden Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Bayer Leverkusen wird Trainer Peter Stöger erneut als Psychologe gefragt sein, der den derzeit schlafenden Riesen rechtzeitig wecken muss.

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