Am Derby-Samstag

Pyrotechnik- und Glasverbot auf Bahnhof ausgeweitet

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GELSENKIRCHEN/DORTMUND - Wenn am Samstag zum Revierderby in Gelsenkirchen zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund die Emotionen hochkochen, wird auch die Bundespolizei im Einsatz sein. Einsatzkräfte werden am Spieltag die Anreise aller heimischen und auswärtigen Fußballfans überwachen.

Ein besonderes Augenmerk werde hierbei nicht nur auf den Gelsenkirchener Hauptbahnhof gerichtet sein, sondern auch auf alle Zugverbindungen in Richtung Gelsenkirchen und auf die Bahnhöfe und Haltepunkte entlang der Anreisestrecken, teilte die Bundespolizei mit.

Glasflaschenverbot am Gelsenkirchener Bahnhof

Da in der Vergangenheit immer wieder Straftaten in Zusammenhang mit Glasbehältnissen begangen wurden und es Verletzte durch Flaschenwürfe in Bahnhöfen und aus fahrenden Zügen heraus gab, hat die Bundespolizei aus Gründen der Gefahrenabwehr ein Glasflaschenverbot für den Gelsenkirchener Hauptbahnhof erlassen.

Keine Pyrotechnik

Auch der Gebrauch von Pyrotechnik ist verboten. "Durch die Nutzung von Pyrotechnik in Zügen und in Bahnhöfen können Menschen verletzt werden. Deshalb ist nicht nur das Abbrennen strafbar, sondern schon das bloße Mitführen im öffentlichen Verkehrsraum verboten. Zuwiderhandlungen werden konsequent verfolgt", heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei.

Verbote gelten ab 10 Uhr

Die Verbote gelten am Spieltag in der Zeit von 10 Uhr bis 15:30 Uhr und von 17 Uhr bis 20 Uhr für alle Reisenden im gesamten Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Verstöße können mit einem Zwangsgeld von 100 Euro geahndet werden, erklärt die Bundespolizei.

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