Abschied von Schalke 04

"Es tut mir weh": Kolasinac verkündet Wechsel zum FC Arsenal

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Sead Kolasinac verlässt Schalke 04 Richtung Arsenal.

Gelsenkirchen - Sead Kolasinac wechselt von Schalke 04 zum FC Arsenal. Der 23-Jährige wendet sich dabei emotional an die königsblauen Fans.

Es hat lange gedauert, aber jetzt ist es offiziell: Sead Kolasinac wechselt vom FC Schalke 04 zum FC Arsenal. "Ich werde meine Karriere in London beim FC Arsenal fortsetzen", sagte Kolasinac der dpa. Auch beide Vereine bestätigten den Wechsel.

Kolasinac' Arbeitspapier bei den Königsblauen läuft diesen Monat aus. Bei den Gunners unterschrieb der Deutsch-Bosnier laut Schalke einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2022, die Gunners machten keine genaueren Angaben.

"Ich war sehr zerrissen in den vergangenen Monaten. Aber nun habe ich mich entschieden und ich bin es euch schuldig, dass ihr es von mir erfahrt", erklärte Kolasinac in einem offenen Brief an die Fans. "Es tut mir weh, aus Gelsenkirchen wegzugehen, aber der FC Arsenal und Arséne Wenger bieten mir die große Chance, mich im internationalen Vergleich zu beweisen", schrieb Kolasinac, der bei den Gunners Teamkollege der deutschen Weltmeister Mesut Özil, Per Mertesacker und Shkodran Mustafi wird.

Sprung aus der Knappenschmiede

Er habe "viele schlaflose Nächte verbracht", beteuerte der bosnische Nationalspieler und schrieb den Fans: "Ihr seid der Wahnsinn! Der ganze Ruhrpott war der Wahnsinn. In den letzten sechs Jahren, angefangen von der U19 Meisterschaft bis heute, bin ich einer von euch geworden. Jeder, der einmal sein Herz im Pott gelassen hat, der vergisst diese zweite Heimat nie."

Der 23-Jährige schaffte im Sommer 2012 den Sprung aus der Knappenschmiede in den Profi-Kader. Kurz davor hatte er die königsblaue U19 als Kapitän zur Deutschen Meisterschaft geführt.

In dieser Zeit stand der bosnische Nationalspieler 94 Mal in der Bundesliga für Schalke 04 auf dem Platz und erzielte dabei vier Tore. Hinzu kamen sechs Einsätze im DFB-Pokal sowie 23 im Europapokal.

In der abgelaufenen Saison entwickelte sich der Linksverteidiger zur Stammkraft auf Schalke und war auf seiner Seite nahezu unverzichtbar. Vor allem die Tatsache, dass Kolasinac stets bis an die Schmerzgrenze ging, kam beim blau-weißen Angang bestens an.  

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