FC Schalke 04 gegen SC Freiburg

"Ängstlich und nicht couragiert": Das sagen Tedesco und Co. zur Nullnummer gegen Freiburg

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Schalkes Trainer Domenico Tedesco war mit dem Auftritt seines Teams gegen Freiburg nicht zufrieden.

Platzverweis, Videobeweis und harmloses Auftreten: Das sagen Tedesco, Streich und Günter zur Nullnummer zwischen Schalke 04 und dem SC Freiburg

Gelsenkirchen - 0:0 ging die Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und SC Freiburg aus. Dem Platzverweis von Schalkes Suat Serdar in Halbzeit eins folgte die Ampelkarte für Freiburgs Christian Günter in Durchgang zwei. Torraumszenen waren Mangelware, viel Gesprächsstoff nach dem Schlusspfiff gab es trotzdem. Das sagen die Protagonisten zum Spiel.

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04): "Im Elf-gegen-Elf war es zu wenig. Wir haben uns fest vorgenommen, den Gegner mit tiefen Laufwegen immer wieder zu beschäftigen. Wir haben zu wenig tiefe Laufwege gehabt, in den Fuß von Achtern und Zehnern gespielt, die auch einfach gut vorwärts verteidigt wurden. Wir mussten somit Ballverluste hinnehmen, die den Gegner sicherlich stark gemacht haben. Das war die ersten 40 Minuten sehr ängstlich, nicht so richtig couragiert. Auch nach vorne, wenn es mal die Möglichkeit gab, in ein Eins-gegen-Eins auf dem Flügel zu gehen, haben wir uns heute dazu entschieden, den Rückpass zu spielen. Das müssen wir unbedingt verändern. Wir müssen zusprechen, dass wir in diese Eins-gegen-Eins-Situationen gehen. Wenn wir sie dann verlieren, dann pressen wir dagegen. Aber wir brauchen den Mut. So richtig aufgewacht sind wir dann erst zu Zehnt, da hat die Mentalität gestimmt, da haben wir Ballgewinne gehabt, da haben wir Zweikämpfe geführt und auch gewonnen. Und trotzdem sind wir nie so richtig torgefährlich gewesen. Dementsprechend ist das 0:0 glaube ich leider okay."

Schalke trennt sich unentschieden vom SC Freiburg

Christian Günter (SC Freiburg) zu seiner Gelb-Roten Karte: "Die erste Gelbe gibt der Schiedsrichter mir jetzt scheinbar nach dem Spiel wegen Meckerns. Das ist natürlich schwierig, weil ich eigentlich überhaupt nichts zu ihm gesagt habe. Ich bin einen Schritt auf ihn zugegangen, hab gezeigt, dass ich nur hochspringe und überhaupt nichts sehe. Das war für ihn scheinbar zu viel, dafür hab ich Gelb gekriegt. Und die Zweite: Ich hab versucht mich umzudrehen, mit Uth mitzurennen, er rennt in mich rein. Das sieht zwar dumm aus, aber es war keine Absicht. Bei zwei solcher Aktionen Gelb-Rot zu geben, ist dann fragwürdig. Die letzten zwei Wochen war es schon extrem, weil einige Situationen gegen uns waren. Aber gut, da müssen wir einfach weitermachen. Dann gewinnen wir vielleicht auch gegen die Schiris irgendwann."

Keine Tore, dafür zwei Platzverweise: Nullnummer zwischen Schalke und Freiburg

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) zum Videobeweis in Halbzeit zwei: "Als es hieß, es gibt einen Videobeweis, habe ich gesagt: Es kann sein, dass es am Ende der Saison bei allen Mannschaften mehr Gerechtigkeit gibt. Das Spiel ist ein anderes. Es ist in der Zwischenzeit so, dass wenn man mit Zuschauern im Stadion spricht, dass sich keiner mehr traut zu jubeln, wenn es ein Tor gibt. Es ist okay, es gehört zum technologischen Zeitalter dazu. Ich bin altmodisch, ich hab das Spiel lieber, wie es vorher war. Gerechter wäre es nicht, aber es wäre der Fußball, den ich kennen gelernt habe in den letzten 30 Jahren.“

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