Entwarnung bei Schalke-Neuzugang

Kirchhoff: Sprunggelenk wohl nur geprellt

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Jan Kirchhoff kurz vor der Verletzung mit Trainer Jens Keller.

DOHA - Die Spieler brauchten am Wochenende keine lange Eingewöhnungszeit, um sich auf dem Gelände der Aspire Academy in Doha zurecht zu finden. Entwarnung auch nach der Verletzung von Jan Kirchhoff.

Aus Doha berichtet Jens Greinke

Zum dritten Mal in Folge hat der FC Schalke 04 sein Wintertrainingslager in der Hauptstadt von Katar aufgeschlagen, und zum dritten Mal war die einhellige Meinung: „Perfekte Bedingungen, alles 1a“, wie es Torwart Ralf Fährmann recht prägnant auf den Punkt brachte.

Doch auch die besten Bedingungen schützen vor Unbill nicht. Als sich ausgerechnet Neuzugang Jan Kirchhoff am Sonntagvormittag im Training verletzte, gingen die Mundzüge von Schalkes Manager Horst Heldt erst einmal nach unten. Abwehrspieler Kirchhoff, der wenige Tage zuvor von Bayern München ausgeliehen worden war, wurde in einem Zweikampf mit Nachwuchsspieler Marcel Sobottka zu unglücklich am rechten Knöchel getroffen, dass er die Einheit abrechen musste. Nach einer kurzen Untersuchung im Mannschaftshotel „The Torch“ konnten die Schalker dann aber zunächst einmal Entwarnung geben. „Wahrscheinlich eine Knöchelprellung“, sagte Kirchhoff selbst und ergänzte: „Es wird wohl nicht so lange dauern.“

Glück im Unglück also, nachdem sich kurz vor dem Abflug nach Katar auch Julian Draxler (Sehneneinriss) und Leon Goretzka (Mandeloperation) abgemeldet hatten. Und Jermaine Jones um seine Freigabe noch in der Winterpause gebeten hatte. Laut Informationen von Horst Heldt hat der US-Nationalspieler offenbar zwei Angebote aus England vorliegen. „Wir haben aber noch keine offizielle Anfrage“, sagte Heldt.

Bereits am Montag bestreiten die Schalker ihr erstes Testspiel während des Trainingslagers. Gegner ist der Al-Gharafa Sports Club aus der Qatar Stars League, der Anstoß erfolgt um 14.15 Uhr (MEZ).

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