Crash bei Autorennen in Essen

Nachwuchsstar Donis Avdijaj bereitet Schalkern Sorgen

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Donis Avdijaj

GELSENKIRCHEN - Horst Heldts erstes Auto war nach eigener Aussage ein Simca. "Danach habe ich den Renault von meinem Vater bekommen. Und als ich Profi wurde, habe ich mir einen Ford gekauft", erzählte der Sportvorstand des FC Schalke 04, als er sich zum Verkehrsunfall des Schalker Nachwuchsspielers Donis Avdijaj äußern musste.

Von Jens Greinke

Der 18-Jährige Avdijaj hatte am Montagabend mit seinem ersten Auto, einem fast 600 PS starken Mercedes, einen Crash fabriziert. Unfallgegner war ein Lamborghini. Die geschah offenbar bei einem unerlaubten Rennen in der im Essener Stadtteil Altenessen.

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Die neue Eskapade des zwar hoch talentierten, aber auch als schwierig geltenden Teenagers kam auf Schalke nicht gut an. "Wir müssen erst die polizeilichen Ermittlungen abwarten, aber wenn sich das bewahrheiten sollte, wird das Konsequenzen haben", sagt Heldt. Immerhin blieb Avdijaj, in dessen seit Juli 2014 gültigen Profivertrag eine Ausstiegsklausel in der wahnwitzigen Höhe von 48,5 Millionen Euro verankert ist, bei dem Vorfall unverletzt.

"Wir können nicht alles reglementieren, so weit reicht unser Arm nicht", sagte Heldt, der zugab, dass man in "ganz vielen Gesprächen" mit Avdijaj und seiner aus Albanien stammenden Familie schon "mehrmals bis auf höchster Ebene verdeutlicht hat, dass Talent allein nicht reicht".

Derweil steht Atsuto Uchida vor einer Vertragsverlängerung beim FC Schalke 04. Der japanische Nationalspieler dürfte noch vor dem nächsten Bundesliga-Spiel am Freitag gegen den FC Augsburg (20.30 Uhr) seinen im kommenden Sommer auslaufenden Kontrakt verlängern. Dies bestätigte Manager Horst Heldt auf Anfrage.

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