Max Meyer: "Weiterkommen wäre unrealistisch“

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Max Meyer

MADRID - Am Samstag hatte Max Meyer beim 3:1-Erfolg über 1899 Hoffenheim eine Leistung abgeliefert, die ihn wahrscheinlich auch dazu befähigt hätte, das Trikot von Real Madrid zu tragen.

Der 19-Jährige hatte zwei Tore erzielt, das Spiel der Schalker immer wieder angetrieben und ein paar wunderbare Pässe gespielt, so dass Roberto Di Matteo nachher nur hatte sagen können: „Max war überragend.“ Doch selbst wenn Meyer im Estadio Santiago Bernabéu erneut eine ähnlich gute Leistung gelingen sollte, dürfte es für die Schalker nicht reichen zum Einzug ins Viertelfinale. Meyer selbst umschreibt die Situation folgendermaßen: „Wir müssen realistisch sein. Ein Weiterkommen wäre unrealistisch.“

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Viele von Meyers Mannschaftskameraden hängen ebenfalls nicht verwegenen Träumen hinterher. „Unsere Chancen auf das Weiterkommen stehen bei diesem Spiel nicht im Vordergrund“, sagt Tranquillo Barnetta. Die Ambitionen seien in dieser Partie eher andere. „Einerseits freuen wir uns auf dieses Spiel und darauf, uns mit Real messen zu können“, sagt Barnetta, der hofft, „dass wir sie ein bisschen in Bedrängnis bringen können“. Und Eric Maxim Choupo-Moting sagt: „Im Fußball weiß man ja nie. Jedenfalls wird jeder alles geben.“

Personell hat sich gegenüber dem Wochenende nicht viel getan. Lediglich Kevin-Prince Boateng ist aus dem Kader gefallen, da er eine Gelbsperre absitzen muss. Da der Deutsch-Ghanaer in den Planungen von Di Matteo zuletzt aber eh nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat, hält sich die Problematik bezüglich dieser Personalie in Grenzen.

Kleinere Unsicherheit bestanden beim Abschlusstraining am Abend noch bei Marco Höger, Klaas-Jan Huntelaar und Choupo-Moting, die allesamt leicht angeschlagen nach Madrid gereist waren. Choupo-Moting ging aber davon aus, dass er einsatzbereit sein wird: „Das sollte klappen.“ Zumal: „Jeder hat Bock auf das Spiel.“ Und so wie Choupo-Moting dies sagte, klang es, als verspüre er eine besonders große Lust. - gre

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