Stürmer gesucht

Messi könnte ablösefrei zum FC Schalke wechseln – eine besondere Klausel macht es möglich

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Lionel Messi könnte den FC Barcelona ablösefrei verlassen.

Lionel Messi darf den FC Barcelona ablösefrei verlassen – und könnte sich dann sogar dem FC Schalke 04 anschließen. Königsblaue Gedankenspiele.

Update vom 9. September, 16.43 Uhr: Lionel Messi könnte den FC Barcelona ablösefrei verlassen. Und dann rein theoretisch sich dem FC Schalke 04 anschließen. Grund dafür ist eine spezielle Klausel, die sich der Fußballstar sich in seinen Vertrag hat schreiben lassen.

"Leo Messi hat einen Vertrag bis 2020/21, aber der Spieler darf Barca vor dem Ende seiner letzten Saison verlassen", bestätigte Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu, wie tz.de* berichtet. Ansonsten würde eine festgeschrieben Ablösesumme in Höhe von 700 Millionen Euro fällig.

Klar, mit dem FC Schalke 04 würde es trotzdem nichts werden. Die ganz großen Klubs träumen bereits von einer Verpflichtung von Messi – kein Wunder also auch, dass er das beste Rating bei FIFA 20 bekommen hat. Aber auch der FC Barcelona will seinen Weltstar nicht ziehen lassen. Nach Ablauf würden die Katalanen wohl einen neuen Vertrag vorlegen: Mit lebenslanger Laufzeit.

Messi ablösefrei zum FC Schalke 04? Fans mit irrer Forderung

Gelsenkirchen – Lionel Messi darf den FC Barcelona offenbar ablösefrei verlassen, wie diverse Medien übereinstimmend berichten. Das ruft die Fans des FC Schalke auf den Plan. Von "wäre das keiner für den S04?" über "Schneider regelt" hin zur Forderung des bekannten Schalke-Bloggers Hassan Talib Haji via Twitter: "Announce Messi @s04". Offensichtlich nur als Scherz gemeint, Schalke reagiert aber trotzdem auf die Transferforderung.

Spielt Messi also bald im Trikot des FC Schalke 04 und wird ein Konkurrent von Mark Uth? Die Antwort des S04 jedenfalls ließ nicht lange auf sich warten. "Transferfenster ist leider dicht", schreibt Schalke. Ein bisschen Hoffnungen dürfen die Träumer unter den Schalke-Fans aber weiterhin haben. "Aber dass der Junge ablösefrei ist, hätte uns Barca bei den Miranda-Verhandlungen ja durchaus mal sagen können...", schreibt Schalke weiter. Die Aussage ist natürlich mit einem Augenzwinkern gemacht.

Messi zum FC Schalke 04? Auch ablösefrei schwer umzusetzen

Selbst ein Messi ohne Ablöse, wie tz.de* berichtet, wäre für den FC Schalke nicht zu stemmen. Alleine sein Gehalt wird auf 40 Millionen Euro geschätzt. Eine irre Summe, die die Knappen – die zuletzt Transferflops wie Sebastian Rudy verkraften mussten – niemals stemmen können. Zudem würde Messi – sollte er Barcelona tatsächlich verlassen – sich wohl eher in Richtung Premier League oder anderer europäischer Topklubs orientieren. Schalke böte – das Finanzielle einmal ausgenommen – nicht die richtigen sportlichen Argumente.

Schalke-Fans träumen von Messi: Barca-Star würde alles verändern

Ein Traum wäre es für jeden königsblauen Anhänger aber auf alle Fälle, Messi im Schalke-Trikot zu sehen. Der Weltstar stand für Barcelona in 687 Spielen auf dem Platz, erzielte dabei 603 Tore und bereitete 242 vor. Unglaublich Werte. Sein Können würde den S04 definitiv fußballerisch in eine andere Liga katapultieren. Aber so ganz gesichert ist schließlich auch noch nicht, ob Messi tatsächlich ablösefrei gehen darf. Schalke verspricht jedenfalls seinen Fans: "Wir behalten das Ganze einfach mal im Hinterkopf." Bevor das passiert, muss aber wohl erst eine Lösung im Bentaleb-Fall gefunden werden. Ansonsten muss sich Schalke finanziell gar nicht mit weiteren Transfers – schon gar nicht mit Messi – beschäftigen.

Dabei ist es natürlich kein Geheimnis, dass der FC Schalke noch dringend Durchschlagskraft in der Offensive benötigt. Stammstürmer Guido Burgstaller zerreißt sich zwar, kann aber oft nicht die entscheidenden Treffer setzen. Mark Uth ist auch noch nicht richtig eingeschlagen, Benito Raman hat ebenfalls Startschwierigkeiten. Der S04 sollte da mittelfristig noch nachbessern. Gut, es muss nicht unbedingt ein Messi sein – aber ein eiskalter Knipser wäre nicht schlecht für königsblau. Und auch nicht schlecht für die Torhüter. Ersatzkeeper Markus Schubert hat angekündigt, Alexander Nübel aus dem Tor verdrängen zu wollen – da wäre eine Einheit mit Messi mit Sicherheit hilfreich.

Kommt Messi nach Schalke? FC Barcelona bald ganz in der Nähe zu Gast

Ganz in der Nähe von Gelsenkirchen ist Messi übrigens am 17. September. Um 21 Uhr empfängt Erzrivale Borussia Dortmund den FC Barcelona zum Auftakt der Champions-League-Gruppenphase. Vielleicht nutzt Messi – falls er spielt – ja das Auswärtsspiel und wirft mal einen Blick rüber nach Schalke. Die Fans würde es freuen. Zunächst geht es für beide Reviervereine aber gegen kleinere Teams. Der FC Schalke 04 testet am Freitag nämlich um 18 Uhr gegen Viktoria Köln (im Live-Ticker und unter anderem im kostenlosen Live-Stream), der BVB, der Kritik von Ex-Stürmer Andrej Yarmolenko kassiert hat, ist um 17 Uhr beim FC Energie Cottbus zu Gast (ebenfalls im Live-Ticker und unter anderem im Free-TV). maho

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*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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