Aus der Knappenschmiede

Nächster Tiefpunkt droht: Was macht eigentlich der Ex-Schalker Max Meyer?

Max Meyer durchlief die Schalker Knappenschmiede und schaffte den Sprung zu den Profis. Nach seinem unrühmlichen Abgang droht nun der nächste Tiefpunkt.

  • Max Meyer durchlief die Schalker Knappenschmiede und schaffte anschließen den Sprung zu den Profis.
  • Im Sommer 2018 wechselte er nach England zu Crystal Palace.
  • Durchgesetzt hat Meyer sich dort noch nicht. Nun steht der nächste Tiefpunkt bevor.

Gelsenkirchen/London - Es ist ziemlich ruhig geworden um Max Meyer. Und das liegt nicht nur daran, dass aktuell beinahe überall der Spielbetrieb stillgelegt wurde. Das Schalker Eigengewächs, das im Sommer 2018 mit seinem Wechsel zum englischen Premier-League-Klub Crystal Palace seiner Karriere neuen Schwung verleihen wollte, steht wohl dort vor dem Aus - Max Meyer soll verkauft werden.

Rückblick: Nach neun Jahren, in denen Meyer die berühmte Schalker Knappenschmiede durchlaufen, sein Profi-Debüt im Februar 2013 gefeiert und die berühmte Rückennummer Sieben erhalten hatte, die zuvor Klub-Legende Raúl geprägt wurde, verabschiedete sich das Eigengewächs unrühmlich aus Gelsenkirchen. Im Streit mit den Schalker Verantwortlichen, den Fans und wohl auch mit seinen Mitspielern packte er seine Koffer.

Schalke 04: Was macht eigentlich Max Meyer? Nächster Tiefpunkt droht

Als "Weltklasse-Spieler" hatte ihn damals sein Berater Roger Wittmann betitelt. Die Angebote der Top-Klubs aus Europa blieben allerdings aus. Max Meyer wagte dennoch den Sprung nach England und unterschrieb beim Tabellen-Elften der Vorsaison einen Vertrag bis 2021. Kurz zuvor hatte er sich noch mit Schalke 04 mit Rang zwei in der Bundesliga für die Champions League qualifiziert. Englisches Mittelmaß statt Königsklasse.

Max Meyer verließ Schalke 04 im Sommer 2018 in Richtung London.

51 Partien, in denen er zwei Treffer beisteuerte, absolvierte Max Meyer seitdem für seinen neuen Klub. Einen gesicherten Stammplatz hat sich der mittlerweile 24-Jährige seitdem nicht erspielt. Der Neustart sollte im vergangenen Dezember erfolgen: Aufgrund einer Verletzungskrise beorderte Coach Roy Hodgson Meyer in seine Startformation. Auf ungewohnter Flügelposition überzeugte der 1,73 große Ex-Schalker allerdings nicht.

Max Meyer: Ex-Schalker bei Crystal Palace vor dem Aus

Das endgültige Aus bei Crytsal Palace folgte wohl gegen den FC Arsenal (2:2) - und ausgerechnet gegen einen Ex-Dortmunder. Pierre-Emerick Aubameyang traf Meyer brutal am Knöchel. Während der Gabuner umgehend des Feldes verwiesen wurde, humpelte Meyer in die Kabine und fiel in der folgenden Woche aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk aus.

Wirklich erholt von dem Schock hat sich Meyer seitdem nicht mehr. Der Mittelfeldspieler verlor seinen Stammplatz und wurde folglich nur noch in den Schlussminuten eingewechselt. Viel schlimmer: Ohne Max Meyer gewann Crystal Palace alle drei Partien vor der Coronavirus-Pause.

Max Meyer: Ex-Schalker soll im Sommer verkauf werden

"Jeder Fußballer hat mal bessere und mal schlechtere Zeiten", hatte Max Meyer damals am Sky-Mikorofon betont. "Momentan läuft es nicht gut. Jetzt gilt es, sich im Training anzubieten oder wenn man im Spiel reinkommt. Ich glaube, da kann ich mir nichts vorwerfen. Ich trainiere immer gut und professionell. Dann liegt die Entscheidung beim Trainer." Den jedoch hat Meyer seitdem nicht mehr überzeugt. 

Nach Angaben von The Athletic wollen die Londoner den Ex-Schalker im Sommer loswerden. Zudem sollen die Eagles mit einigen Interessenten rechnen, heißt es. Eine Rückkehr nach Gelsenkirchen kann jedoch ausgeschlossen werden. 

In Gelsenkirchen greifen ab sofort die Schalker Ultras Hilfebedürftigen unter die Arme, die aufgrund des Coronvirus in ihrem alltäglichen Leben eingeschränkt sind.  

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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