Dem Schalker Dementi zum Trotz

Mainz-Präsident Strutz bestätigt: "Heidel hat ein Angebot"

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Mainz-Präsident Harald Strutz

Gelsenkirchen/Mainz - Verliert Horst Heldt seinen Job als Schalke-Manager im EM-Jahr an den Mainzer Christian Heidel? Die Gerüchte um eine spektakuläre Personal-Rochade beim Fußball-Bundesligisten aus Gelsenkirchen haben am Donnerstag neue Nahrung bekommen.

"Christian Heidel hat ein Angebot. Es wird darüber spekuliert, ob er Manager von Schalke 04 wird. Ich bin darüber informiert. Solche Gespräche gab es nicht das erste Mal", sagte Mainz-Präsident Harald Strutz dem SWR. Heldt selbst äußerte sich zurückhaltend zu den Spekulationen um seine Zukunft.

Schalke-Chef Clemens Tönnies hatte den Spekulationen um Heldt zumindest indirekt widersprochen. "Anscheinend gefällt einigen die Ruhe auf Schalke nicht", hatte Tönnies am Mittwoch im TV-Sender Sky Sport News HD geäußert. "Und sie versuchen nun, Unruhe reinzutragen."

Tönnies und sein Stellvertreter Jens Buchta waren auf Anfrage bis Donnerstagnachmittag telefonisch nicht zu erreichen.

Auch der ins Gespräch gebrachte Heidel hielt sich zurück. "Ich habe natürlich auch Zeitung gelesen! Wer mich kennt, weiß, wie ich mit Spekulationen dieser Art seit vielen Jahren umgehe. Ich habe sie eigentlich noch nie dementiert oder kommentiert", wurde der Manager des Schalker Ligakonkurrenten FSV Mainz 05 auf der Vereins-Homepage zitiert.

An seiner Situation habe sich "überhaupt nichts verändert", ließ der 52 Jahre alte Heidel zudem wissen. Es stehe "völlig außer Frage, dass ich bei Mainz 05 einen Vertrag bis 2017 habe, den ich selbstverständlich respektiere. Mainz ist für mich extrem wichtig. Ich werde nie etwas tun, was dem Verein schaden könnte."

Die Heidel-Aussage, dass er "diesen Club niemals im Streit verlassen würde", könnte im schnelllebigen Fußball-Business indes durchaus so interpretiert werden, dass mehr dran sei an den Gerüchten.

"Wir werden die Entwicklung abwarten. Für Mainz 05 ist das eine Sache, die wir zunächst intern im Präsidium besprechen", erklärte Strutz dazu. - dpa

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