Dank Klausel

FC Bayern wohl mit Sané einig - doch Schalke 04 könnte leer ausgehen

Leroy Sané steht offenbar vor einem Transfer von Manchester City zum FC Bayern. Der Millionen-Poker läuft. Auch Schalke 04 würde profitieren.

  • Leroy Sané steht angeblich vor einem Transfer von Manchester City zum FC Bayern.
  • Die Klubs verhandeln wohl noch über die Ablöse.
  • Auch Schalke 04* würde von dem Transfer finanziell profitieren.

Update vom 6. Mai, 14.17 Uhr: Es ist der beinahe aus den Augen verlorene Geldregen für den FC Schalke 04, der in der aktuell schwierigen Zeit für ein wenig Durchatmen sorgen könnte. Leroy Sané soll sich mit dem FC Bayern auf einen Wechsel im Sommer geeinigt haben. Das berichtet die Sport Bild. Der Ex-Schalker soll einen Fünf-Jahres-Vertrag beim deutschen Rekordmeister unterschreiben. Sanés Ausbildungsverein kassiert rund zehn Prozent der Ablösesumme - so zumindest in der Theorie.

Die Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und der abgebende Verein Manchester City sind in vollem Gange. Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstand Oliver Kahn sollen eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro hinterlegt haben. Schlecht für S04 - nicht nur, weil im vergangenen Sommer noch eine Ablöse in dreistelliger Millionenhöhe im Raum gestanden hatte. Sondern auch, weil die Knappen nun völlig leer ausgehen könnten.

Zehn Prozent würde S04 als vertraglich festgelegter Ablösebeteiligung erhalten. Das allerdings nur, wenn Manchester City Leroy Sané für mehr als 60 Millionen Euro verkaufen würde. 

Millionen-Transfer von Sané zum FC Bayern: So würde Schalke profitieren

Hamm - Es gab in den vergangenen Wochen und Monaten wohl kaum ein Transfer-Gerücht, das sich hartnäckiger hielt als dieses: Leory Sané (24) steht angeblich vor einem Sommer-Wechsel von Manchester City zum deutschen Rekordmeister FC Bayern München.

Dass dieser Transfer des ehemaligen Schalkers zur neuen Saison über die Bühne geht, bezweifelt wohl kaum noch jemand in der Fußball-Branche. Zuletzt berichtete die Sport Bild, dass Bayerns Trainer Hansi Flick (55) jüngst rund 30 Minuten lang mit dem Flügelflitzer telefoniert habe.

Es geht bei den Transfer-Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und Manchester City "nur" noch um das liebe Geld. Im vergangenen Sommer sollen die Münchner bereits mit einer Offerte von 90 Millionen Pfund (rund 102 Millionen Euro) gescheitert sein.

Und jetzt? Der Millionen-Poker läuft. Aufgrund der Auswirkungen durch das Coronavirus* erwarten Experten ohnehin, dass die Zeit der Rekordsummen auf dem Transfermarkt (vorerst) vorbei sind.

Sané vor Transfer von Manchester City zum FC Bayern: So würde Schalke profitieren

Das wiederum ist schlecht für den FC Schalke 04. Denn nach Informationen der Bild kassieren die Königsblauen zehn Prozent des Ablösegewinns. Diese Weiterverkaufs-Klausel war Teil der Vereinbarung mit ManCity, als Sané im Sommer 2016 für 50 Millionen Euro von den Knappen zu den Skyblues wechselte.

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Im Raum steht eine Ablösesumme zwischen 70 und 85 Millionen Euro. Heißt konkret: Zahlt der FC Bayern 85 Millionen Euro an Manchester City, werden 3,5 Millionen Euro (zehn Prozent von 35 Millionen Euro) an Schalke 04 überwiesen.

Sané vor Transfer von Manchester City zum FC Bayern: FCB-Präsident mit Ablöse-Ansage

Sollte es den Münchnern gelingen, den Preis auf 70 Millionen zu drücken, bekommt Schalke "nur" zwei Millionen Euro - also zehn Prozent der 20 Millionen Euro Ablösegewinn.

Leroy Sané steht vor einem Wechsel von Manchester City zum FC Bayern. Auch Schalke würde davon profitieren.

Zuletzt hieß es seitens des FC Bayern, keine utopischen Transfer-Summen zu wollen. Auf mögliche Verhandlungen mit Sané wollte FCB-Präsident Herbert Hainer (65) in einem Interview mit dem Kicker zwar nicht eingehen, er sagte aber: "Wir werden nichts machen, was wirtschaftlich nicht vertretbar wäre, für keinen Spieler."

Jüngst äußerte sich ausgerechnet Bayern-Legende Jupp Heynckes (74) mit Zweifeln bezüglich Sané*: "Er war gut in Schwung, bevor er sich so schwer verletzt hat. Für mich hat er noch nicht den Durchbruch zu einem absoluten Top-Spieler geschafft."

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Rubriklistenbild: © picture alliance/Uwe Anspach/dpa

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