Von 2010 bis 2014 bei Königsblau

Kyriakos Papadopoulos träumt von Rückkehr zu Schalke: Warum er sich keine Hoffnungen machen sollte

Kyriakos Papadopoulos bringt sich für eine Rückkehr zu Schalke ins Gespräch. Er spricht sogar über Gehalt. Doch er sollte sich keine großen Hoffnungen machen.

Hamm - Auf Schalke werden sie gerne gesehen: Publikumslieblinge und im Idealfall auch Identifikationsfiguren. Spieler, die mit Herz und Blut beim Klub sind - eine Seltenheit im heutigen Profi-Fußball.

NameKyriakos Papadopoulos
SpitznamePapa
Geburtstag23. Februar 1992 in Katerini, Griechenland
GeschwisterPavlos Papadopoulos

Einer, der sich jetzt selbst für eine Rückkehr zu den Königsblauen ins Gespräch gebracht hat, ist Kyriakos Papadopoulos (28). Der griechische Innenverteidiger trug bereits von 2010 bis 2014 das S04-Trikot - und hatte in Gelsenkirchen wohl die beste Phase seiner Karriere.

Seit Sommer ist Kyriakos Papadopoulos vereinslos, sein Vertrag bei Zweitligist Hamburger SV ist ausgelaufen - wo er aber nur noch in der zweiten Mannschaft trainierte. Einen neuen Klub hat der 28-Jährige noch nicht gefunden.

„Ich bin gerade mit meiner Familie in Griechenland, trainiere für mich mit einem Fitness-Coach und halte mich in der vierten Liga fit“, erklärte Papadopoulos nun im Gespräch mit Sport1: „Ich warte, dass sich ein neuer Verein meldet."

Der Grieche hofft dabei offenbar auf eine Rückkehr in die Bundesliga. Im Idealfall zu einem bestimmten Verein: Schalke 04. Er bietet sich förmlich für den S04-Kader an.

„Ich hatte meine besten Jahre auf Schalke. Ich war dort so glücklich wie nie“, sagte Papadopoulos. „Schalke ist ein riesiger Klub - wer will nicht dorthin?“

Ein klares Bewerbungsschreiben von Papadopoulos an Schalke und Sportvorstand Jochen Schneider (49). „Ich will keine zwei Millionen, würde natürlich auch für weniger Geld nach Schalke kommen", stellte der Innenverteidiger klar.

Das Thema Gehalt ist auf Schalke aktuell sehr präsent: Nicht nur, dass der Klub auf einen erneuten Verzicht seiner Profis hofft. Mit Vedad Ibisevic (36) hat S04 einen Profi in seinen Reihen, der hauptsächlich für Prämien spielt.

Kyriakos Papadopoulos würde auf Schalke nicht wie Vedad Ibisevic für Prämien spielen

So weit würde Papadopoulos allerdings nicht gehen: „Ich bin nicht 36 wie Ibisevic und kann mit 28 noch einige Jahre auf hohem Niveau spielen. Ich würde Schalke gerne helfen - sehr gerne sogar - und bin davon überzeugt, dass ich das auch noch kann.“

Kyriakos Papadopoulos spielte von 2010 bis 2014 für den FC Schalke 04.

Daher wäre er „glücklich, wenn Herr Schneider mich anrufen würde“, sagt er mit Blick auf den Schalker Sportvorstand. Ob er das tun wird, ist allerdings sehr unwahrscheinlich.

Tatsächlich würden Schalke noch weitere Verstärkungen gut zu Gesicht stehen. Allerdings hat Königsblau viel größeren Bedarf auf den defensiven - und zum Teil auch offensiven - Außenpositionen. Auf der rechten Seite muss aktuell der gelernte Mittelfeldspieler Sebastian Rudy (30) aufhelfen.

Kyriakos Papadopoulos träumt von Rückkehr zu Schalke: Sportvorstand Jochen Schneider reagiert

Die Innenverteidigung ist mit Ozan Kabak (20), Matija Nastasic (27), Salif Sané (30), Allrounder Benjamin Stambouli (30) sowie Youngster Malick Thiaw (19) gut besetzt.

Daher sollte sich Kyriakos Papadopoulos wohl nicht allzu große Hoffnungen auf eine Rückkehr zu Schalke 04 machen. Eine Einschätzung, die Schneider hinterher auch via Sport1 bestätigte.

Kyriakos Papadopoulos ist ein hochverdienter Spieler vom FC Schalke 04, der hier bei uns zum Publikumsliebling wurde. Mit seiner Art und Weise kam er hier fantastisch an“, sagte Schalkes Sportvorstand: „Wir sind aber, insbesondere auf seiner Position, exzellent besetzt. Wir haben eine tolle Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern.“

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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