0:5-Packung

Kommentar: Schalkes Auftritt beim FC Bayern war so mutlos wie lange nicht mehr

Schalke 04 um Rabbi Matondo präsentierten sich beim FC Bayern mutlos.
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Schalke 04 um Rabbi Matondo präsentierten sich beim FC Bayern mutlos.

Schalke kassierte beim FC Bayern einen derbe Klatsche. Der Auftritt hat gezeigt, dass Königsblau noch kein Top-Team ist. In einen Punkt war es ein Rückfall. Ein Kommentar.

München - Im Vorfeld hatte Trainer David Wagner angekündigt, dass seine Schalker Mannschaft sich auch beim FC Bayern mutig präsentieren und ihrem Stil treu bleiben will. Doch schon nach sechs Minuten war dieser Plan über den Haufen geworfen.

Denn nach dem dicken Patzer von Markus Schubert, der zum frühen Rückstand führte, war der Schalker Auftritt ein Rückschritt in die Mutlosigkeit. Statt den herben Rückschlag schnell abzuschütteln, zogen sich die Königsblauen zunehmend zurück. Sie zeigten Angsthasenfußball, ohne sich auch nur irgendetwas zu trauen. Das 0:5 war damit auch in der Höhe verdient. 

Dabei hätten die Schalker nach der starken Hinrunde und dem gelungenen Rückrundenauftakt vor einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach allen Grund dazu gehabt, mit breiter Brust aufzulaufen. Stattdessen taten sie das, was in der Vergangenheit schon so viele Teams gegen den Rekordmeister taten: Sie trauten sich überhaupt nichts mehr zu. Es hatte den Anschein, Schalke sei einzig auf Schadensbegrenzung aus -und das wohlgemerkt nach gerade einmal sechs Minuten.

Schalke ist eben noch kein Top-Team

Das soll und muss die Schalker Entwicklung keineswegs schmälern. Der Weg, den die Königsblauen unter Wagner in den vergangenen Wochen und Monaten eingeschlagen haben, stimmt nach wie vor.

Doch das Gastspiel in München zeigte auch, dass die Knappen noch nicht so weit sind, ganz oben ein Wörtchen mitzureden. Sie wären gut beraten, ihre Darbietung sachlich zu analysieren, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und in der kommenden Woche dort anknüpfen, wo sie zuletzt gegen Mönchengladbach aufgehört hatten - und wofür sie stark gelobt worden war.

Sie sollten diese Klatsche beim FC Bayern als eine Lehrstunde zur richtigen Zeit verstanden wissen - aber auch als Einordnung, wo sie in ihrer Entwicklung tatsächlich stehen.

Am Samstagnachmittag sorgten Fans des Schalke für Ärger in der 4. Liga. Beim Spiel der zweiten Mannschaft in Lippstadt kam es zu einer Rangelei mit den gegnerischen Fans.

Vor dem Spiel nahm Schalke-Boss Clemens Tönnies Stellung zum Rassismus-Skandal, zu dem es im Sommer gekommen war. Er sei falsch verstanden worden, sagte Tönnies im Sky-Interview.

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