Schalkes Remis gegen Köln

Kommentar: Der Last-Minute-Ausgleich tut weh, ist aber verkraftbar

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Schalke war nach den Remis gegen Köln gefrustet, kann aber zufrieden sein.

Die Schalker nutzten wie so oft in der Vergangenheit die Vorlagen der Konkurrenz nicht. Daher tut das späte Remis gegen Köln war weh, ist aber kein Grund zum Drama. Kommentar.

In der Arena war nach dem Abpfiff des Remis gegen Köln eine Reaktion häufiger zu entnehmen: „Typisch Schalke“. Getreu dem Motto: Die Kontrahenten spielen für die Königsblauen – nur die Knappen selbst nicht.

Es klingt aber zu sehr nach alten Zeiten. Ja, Schalke hatte die Chance, von den Ausrutschern der Konkurrenz zu profitieren und mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln - es wäre der fünfte in Folge gewesen - sogar zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze zu springen.

Dass es beinahe gelungen wäre und die Schalker – nach vielen eigenen vergebenen Großchancen – erst in der Nachspielzeit das Remis kassierten, sorgte anfangs für getrübte Stimmung. In dem Moment so kurz nach der Partie eine verständliche, weil menschliche Reaktion.

Schalke besser als von vielen erwartet

Aber unterm Strich gibt es auf Schalke überhaupt keinen Grund für Tristesse. Ja, gegen die zuletzt wackeligen Kölner war im Endeffekt mehr drin. Aber wer hätte einen Cent darauf verwettet, dass die Königsblauen nach dieser verkorksten Saison mit dem Beinahe-Abstieg dieses Mal nach sieben Spieltagen bereits 14 Punkte auf dem Konto haben und damit zu diesem zugegeben frühen Zeitpunkt dieser Serie zur aktuellen Spitzengruppe der Bundesliga gehören? Mit der nahezu identischen Mannschaft, wohl gemerkt. Von daher wissen die Protagonisten bei den Knappen die Situation realistisch einzuschätzen – und dass es noch einiges zu tun gibt.

Schalke gibt gegen Köln den Sieg aus der Hand

Auch dahingehend, dass es künftig weniger dieser „Typisch Schalke“-Spiele gibt. Doch zu diesem Zeitpunkt ist es völlig verkraftbar. Die Königsblauen haben dadurch dieses Mal nichts verloren. Im Gegenteil: Im Idealfall ziehen sie die richtigen Lehren daraus für den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung.

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