Königsblau im Abstiegskampf

Kommentar: Schalke hat die Warnsignale zu lange ignoriert

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Auf Schalke kriselt es gewaltig.

Schalke ist endgültig in den Abstiegskampf gerutscht. Die Warnsignale waren früh da, doch der Klub hat sie gekonnt ignoriert. Ein Kommentar.

Ist das ein krasser Schalker Absturz. Nach der zugegebenermaßen mit viel eigenem Glück und viel Pech der anderen errungenen Vize-Meisterschaft befinden sich die Königsblauen nicht erst seit dem Debakel gegen Düsseldorf im Abstiegskampf. Der Auftritt half immerhin dabei, sich das auch einzugestehen.

Im Winter haben sie auf Schalke erkannt, nach dem zweiten Rang der Vorsaison die falschen Schlüsse gezogen zu haben. Der Reset-Knopf sollte es richten. Gesprochen haben sie darüber viel, gehandelt jedoch wenig. Die Probleme sind hausgemacht. Und es sind welche, die sie zu lange nicht wahrhaben wollten.

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 Stattdessen hatten die Knappen die Scheuklappen auf – zum Beispiel als es darum ging, das Winter-Trainingslager richtig zu bewerten. Fans und Medien waren sich einig, dass zu wenig Zug drin war. Mit Alessandro Schöpf gab es sogar einen Spieler, der öffentlich warnte, dass Schalke zu lieb sei. Statt die Signale ernst zu nehmen, gab es intern Unverständnis für seine Aussagen.

Schalke bekommt die Quittung

Immer mehr zeigt sich, dass Schöpf recht hatte. Auch die Tatsache, dass sich die Zuschauer nach und nach abwandten und im Stadion immer mehr Plätze leer blieben, lächelten die Verantwortlichen weg, als sei es nichts Außergewöhnliches. Doch auf Schalke ist es das. Immer wieder betonen sie, wie gut das Gespür der Fans sei. Die ersten Zeichen gab es seit Wochen, doch die Knappen brauchten die Nachricht wohl in aller Deutlichkeit wie gegen Mainz oder Düsseldorf.

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Auch wenn ein Großteil der Fans nicht den Rauswurf von Domenico Tedesco fordert, weil sie sehen, wie er im Gegensatz zu vielen Spielern den Klub lebt: Er wird wohl bald folgen. Denn auch der Trainer machte Fehler, traf die falschen Entscheidungen. Entwickelte das Team nicht weiter. Alle im Klub haben die Mängel zu lange ignoriert. Wofür es nun die Quittung gibt.

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