Schalke 04

Kommentar: Torwart-Wechsel von Fährmann zu Nübel war überfällig

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Ralf Fährmann (Zweiter von rechts) verfolgte Schalkes Sieg gegen Wolfsburg von der Bank.

Schalkes Trainer Domenico Tedesco hat Ralf Fährmann gegen Wolfsburg auf die Bank gesetzt und Alexander Nübel das Vertrauen geschenkt. Ein überfälliger Schritt. Ein Kommentar.

Gelsenkirchen - Der Zeitpunkt der Entscheidung überraschte dann doch. Aber die Maßnahme von Schalkes Cheftrainer Domenico Tedesco, seinen Kapitän Ralf Fährmann im Tor zu rasieren und im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auf Alexander Nübel zu setzen, ist nicht nur konsequent, sondern längst überfällig.

Die bisherige Nummer eins der Königsblauen wirkte nach seiner Rückkehr nach seiner Verletzung längst nicht mehr so sicher, hatte sich zuletzt sogar im Test gegen Genk Wackler erlaubt.

Er wusste, dass sein Vertreter Nübel seine Sache in den sechs Partien mehr als gut gemacht hatte. Dass das wie wohl auch die allgemeine Situation dazu führte, sich zu viele Gedanken zu machen, offenbarte die Aussage des Trainers, dass der 30-Jährige im Kopf nicht frei sei.

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Dabei hatte sich Tedesco stets schützend vor Fährmann gestellt. Aber spätestens seit der Ankündigung, in der Winterpause, jeden Stein umdrehen zu wollen, durfte auch Fährmann keinen Freifahrtschein mehr haben. Der Chefcoach unterstrich seine Aussagen nun auch mit dieser Handlung.

Und dass der beim Gegentor machtlose U21-Nationaltorwart Nübel gegen die Wölfe mit starken Paraden, Sicherheit und guten Spieleröffnungen glänzte, zeigt die Korrektheit dieser Entscheidung.

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