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Schlotterbeck vor Wechsel zu Schalke? Das spricht dagegen

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Von: Marvin K. Hoffmann

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Freiburgs Keven Schlotterbeck, Bruder von BVB-Verteidiger Nico, könnte zum FC Schalke 04 wechseln. Viel spricht nicht aber für den Transfer.

Hamm – Das würde dem Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 nochmal eine ganz andere Brisanz verleihen: Der Freiburger Keven Schlotterbeck, Bruder von BVB- und DFB-Innenverteidiger Nico Schlotterbeck, wird mit einem Wechsel zu Bundesliga-Schlusslicht FC Schalke 04 in Verbindung gebracht. Zu einem Revierderby der Brüder wird es aber wohl nicht kommen, nicht viel spricht für einen Transfer.

Schlotterbeck will weg aus Freiburg – Transfer zu Schalke unwahrscheinlich

Zunächst hatte die Bild, die auch dem BVB ein Wechsel-Theater mit Youssoufa Moukoko prophezeit, einen möglichen Schlotterbeck-Wechsel zum FC Schalke 04 in Umlauf gebracht. Dass der 25 Jahre alte Verteidiger den SC Freiburg verlassen möchte, ist dabei kein Geheimnis. Zwar hatte er dort seinen Vertrag erst im Sommer langfristig verlängert, die erhofften Einsatzzeiten bekommt er aber nicht. Keven Schlotterbeck kam nur auf 151 Minuten, die Konkurrenz bei Freiburg ist einfach zu groß. Er selbst hat eine Ausleihe ins Spiel gebracht.

Auch Christian Streich äußerte Mitleid und würde einem Wechselwunsch von Schlotterbeck nach eigenen Angaben nicht widersprechen. „Er hat wenig gespielt, das kann man verstehen. Und wenn wir da eine gute Lösung finden, dann machen wir das. Es wäre sinnvoll, damit er mehr Spielzeit kriegt“, sagte der Freiburger Chefcoach.

Keven Schlotterbeck benötigt Spielzeit – die kann Schalke ihm aus finanziellen Gründen nicht geben

Spielzeit ist ein zentrales Thema für Keven Schlotterbeck. Sein Entwicklungspotenzial hat er noch nicht voll ausgeschöpft, er hat noch Luft nach oben. Um sich weiterzuentwickeln, muss er unbedingt: spielen, spielen, spielen. Dieses Potenzial macht ihn auch so interessant für andere Vereine. Laut Branchenportal transfermarkt.de hat Schlotterbeck einen Marktwert von 3 Millionen Euro. Auch sein Gehalt dürfte im Falle einer Ausleihe nicht zu hoch ausfallen. Bisher wurden Mainz 05, der VfL Bochum und Zweitligist 1. FC Nürnberg als Interessenten genannt. Letzterer soll Medienberichten zufolge schon eine Absage erhalten haben.

Diese Interessenten sind es jedoch, die einen Wechsel von Schlotterbeck zum FC Schalke 04 erschweren oder gar unmöglich machen. Ein Wettbieten könnten sich die Knappen schlichtweg finanziell nicht erlauben – und selbst sein Gehalt so oder so im Falle einer Leihe wohl gar nicht stemmen.

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