Schalke 04

Stamboulis Kampfansage

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Benjamin Stambouli will mit Schalke 04 den zweiten Rang halten.

Schalke 04 will mit viel Power in die Rückrunde starten. Vor dem Duell bei RB Leipzig sendet Benjamin Stambouli schon einmal eine Kampfansage.

Gelsenkirchen -  Dick eingepackt mit Mütze, Handschuhen und langer Hose ging es auf den Platz. Vorbei ist die Zeit, in der Benjamin Stambouli mit seinen Teamkollegen von Schalke 04 unter der spanischen Sonne trainierte.

Doch davon lässt sich der Franzose natürlich nicht beirren, schließlich hatte er sich bereits im Weihnachts-Urlaub mehr oder minder darauf eingestellt. „Ich war mit meiner Familie in der Schweiz, habe im Schnee trainiert und mich während der freien Tage fit gehalten“, so der 27-Jährige: „Jetzt wollen wir mit viel Power in die Rückrunde starten, das wollen wir am Samstag zeigen.“

Die Aufgabe bei Vorjahres-Vize RB Leipzig werde keine einfache, dessen sind sie sich auf Schalke bewusst. Aber in der Bundesliga gebe es derartige Duelle ohnehin nicht. „Daher ist es egal, wer unser Gegner ist“, meint der Defensiv-Allrounder.

"Auf dieser Position wollen wir bleiben"

Die Chancen, dass der Franzose in Leipzig beginnt, stehen nicht sonderlich schlecht. Längst hat sich der 27-Jährige, der in der Vorsaison im defensiven Mittelfeld schnell als Flop abgestempelt wurde, als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette bewährt.

Auch taktisch hat Stambouli einen großen Schritt nach vorne gemacht, Trainer Domenico Tedesco schätzt vor allem das Aufbauspiel des Franzosen – der im Kampf um diese Position wohl insbesondere deshalb die Nase vor Thilo Kehrer haben dürfte. Dass mit Cedric Teuchert und Marko Pjaca beide Winter-Zugänge Offensiv-Akteure sind, spricht nicht wirklich gegen die Defensiv-Arbeit: „Das ist gut für uns“, sagt Stambouli lachend.

Konkreter wird der 27-Jährige bei der Frage, ob der Druck nach dem zweiten Rang in der Hinrunde – vor allem von Außen – nun größer werde. Der Franzose bestätigt das – und lässt direkt eine Kampfansage folgen: „Wir sind Zweiter, und auf dieser Position wollen wir auch bleiben.“

Keine Gedanken an die WM

Mit dieser Mission will Schalke in Leipzig beginnen – auch, um etwaige Diskussionen über die Schwalbe von Timo Werner aus der Vorsaison nicht wieder aufkommen zu lassen: „Die beste Antwort darauf ist ein Sieg.“

Diplomatischer und zurückhaltender äußert sich Stambouli mit Blick auf die WM und ob er sich trotz der großen Konkurrenz im französischen Kader Hoffnungen auf eine Teilnahme macht: „Wenn du in der Liga Zweiter bist und gut spielst, hast du natürlich größere Chancen. Aber darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich konzentriere mich auf Schalke und darauf, eine gute Position zu erreichen.“

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