Vom FC Everton ausgeliehen

Bleibt Kenny auf Schalke? Rechtsverteidiger sendet Signale - doch es gibt ein Problem

Schalke will Jonjoe Kenny langfristig binden. Und auch der vom FC Everton ausgeliehene Rechtsverteidiger sendete nun wohl Signale. Doch es gibt ein Problem.

  • Jonjoe Kenny ist für eine Saison vom FC Everton an Schalke 04 ausgeliehen. 
  • Schalke besitzt keine Kaufoption für den Rechtsverteidiger.
  • Die Königsblauen wollen den 22-Jährigen aber über den Sommer hinaus halten. 

Update vom 31. März, 10.49 Uhr: Schalke 04 hat schon mehrfach betont, Jonjoe Kenny auch über den kommenden Sommer hinaus zu halten, wenn das Leihgeschäft mit dem FC Everton endet. Und das Gute ist: Auch der Rechtsverteidiger will ein Königsblauer bleiben.

Wie die Bild nun berichtet, hat der 23-Jähirge sich förmlich für eine Zukunft auf Schalke ausgesprochen. Im Rahmen eines Mannschaftsabends soll er zunächst seinem Kumpel Weston McKennie (21) vorgeschwärmt haben, wie wohl er sich auf Schalke sowie im Team fühle. Und auch den Bossen soll er signalisiert haben: Ich kann mir vorstellen, zu bleiben.

Das Problem: Schalke besitzt keine Kauf-Option, müsste sich finanziell mit dem FC Everton einigen. Doch aufgrund der Coronavirus-Krise liegen die Transfer-Planungen ohnehin erst einmal auf Eis. Eine weitere Leihe wäre für Königsblau wohl das machbarste Szenario.

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider meinte in der Bild lediglich über Kenny: "Er hat bislang eine großartige Saison gespielt. Er passt nicht nur als Spieler, sondern auch als Typ perfekt zu Schalke. Der Malocher, der sich in jeder Partie zu 100 Prozent reinhaut."

Schalke will Kenny langfristig halten - Rechtsverteidiger äußert sich zu seiner Zukunft

Update vom 4. März, 18.20 Uhr: Nach überstandener Verletzung ist Jonjoe Kenny zurück im Schalker Team und aus der Startelf von Coach David Wagner nicht wegzudenken. Die Leihe des Rechtsverteidigers endet im Sommer, eine Kaufoption besitzt Schalke 04 nicht. Dennoch will Königsblau Kenny halten.

Das letzte Wort hat der 22-Jährige wohl höchstselbst. Der äußerte sich in einem Interview mit der Zeitung inews über seine Zukunft. "Wir haben noch fünf oder sechs große Spiele vor der nächsten Länderspielpause. Ich will vor Ende der Saison nicht zu weit nach vorne schauen", so Kenny.

Zögerliche Äußerungen, die bei der aktuellen sportlichen Entwicklung der Schalker kaum verwundern. Die Knappen drohen den internationalen Wettbewerb zu verpassen - und somit ein gutes Argument, vielversprechende Talente zu halten. 

Jonjoe Kenny: Verbleib bei Schalke 04? Rechtsverteidiger äußert sich

Update vom 12. Februar, 8.57 Uhr: Es ist ein offenes Geheimnis, dass Schalke 04 den bis zum Sommer vom FC Everton ausgeliehenen Jonjoe Kenny auch darüber hinaus halten möchte. Nur wie?

Die Sport Bild schreibt nun, dass Kenny gar langfristig auf Schalke bleiben soll. Demnach sollen die Gespräche in dieser Causa Ende der Saison noch einmal intensiviert werden. Sollte der Engländer zu teuer werden, weil Everton eine zu hohe Ablöse verlangt, wolle Schalke es noch einmal mit einer weiteren Leihe probieren.

Was Schalke in die Karten spielen könnte: Bei Everton dreht sich derzeit einiges um Djibril Sidibé. Der Rechtsverteidiger ist von der AS Monaco ausgeliehen, hat sich beim Premier-League-Klub aber festgespielt. Bleibt er langfristig, könnte das die königsblauen Chancen bei Kenny erhöhen.

Update vom 17. Januar, 8.55 Uhr: Schalke 04 ist wohl tatsächlich darum bemüht, Jonjoe Kenny (22) über den Sommer hinaus zu halten. Laut Sky befinden sich die Königsblauen daher derzeit in Gespräch mit dem FC Everton, dem Stammverein des Rechtsverteidigers.

Demnach gehe es darum, die im Sommer endende Leihe um eine weitere Saison verlängern. Einen Verkauf schließt der Premier-League-Klub offenbar nach wie vor aus.

Erstmeldung: Bleibt Kenny über den Sommer hinaus? Schalke will wohl schnell Fakten schaffen

Gelsenkirchen - Diese Leihe hat sich schon jetzt bezahlt gemacht. Denn die fußballerische Symbiose zwischen Schalke 04 und Jonjoe Kenny passt bislang optimal. Der vom FC Everton ausgeliehene Rechtsverteidiger wurde auf Schalke direkt zum Leistungsträger und verpasste in der Hinrunde kein einziges Pflichtspiel, stand jede mögliche Minute auf dem Platz.

Die Art des 22-Jährigen kommt nicht nur bei den Verantwortlichen um Sportvorstand Jochen Schneider und Cheftrainer David Wagner an, sondern auch bei den Fans: Kenny agiert robust und kämpferisch, weiß darüber hinaus aber durchaus auch spielerisch zu überzeugen.

"Es hat mir über alle Maßen gutgetan, hierherzukommen", erklärte Kenny jüngst im Kicker. Dabei dankte er vor allem Wagner, denn: "Er hat an mich geglaubt, obwohl ich zuvor nicht so viele Spiele gemacht hatte. Das hat mir total geholfen." Das Vertrauen seines Trainer zahlt er bislang zurück.

Der einzige Haken an der Sache: Kenny ist, wie sein neuer Teamkollege Jean-Clair Todibo, "nur" bis Sommer 2020 ausgeliehen, die Schalker haben keine Kaufoption. Doch Schneider und Co. wollen - wenig überraschend - offenbar alles daran setzen, Kenny auch über die aktuelle Saison hinaus zu halten. Wie die Daily Mail in England berichtet, wollen die Königsblauen die Leihe von Kenny noch im Januar "entfristen" und den Rechtsverteidiger dauerhaft verpflichten.

Kenny auch bei anderen Klubs auf dem Zettel

Was ein durchaus kluger Schachzug von Schneider wäre: Denn je mehr gute Spiele Kenny macht, desto größer wird das Interesse anderer Klubs. Der FC Chelsea und Tottenham Hotspur sollen Kenny bereits auf dem Radar haben, heißt es in England. Fraglich ist, ob Schalke eine Ablöse stemmen kann.

Und was will Kenny? Der äußerte sich zu seiner Zukunft zuletzt zurückhaltend. "Wir sind jetzt erst im Januar", meinte er lediglich: "Es sind noch viele Spiele zu spielen. Ich konzentriere mich nicht auf das, was in der Zukunft liegt, sondern möchte nur meinen Job hier gut machen." Eine Sache konkretisierte er dann aber doch noch: "Ich will kein Spieler für die Bank sein, ich will spielen."

Was wiederum für Schalke sprechen könnte. Denn dort durfte er das stets von Beginn an.

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Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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