Gelsenkirchens Bürgermeister verurteilt Randale nach Schalke-Spiel

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Gelsenkirchen - Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski hat aufs Schärfste den Angriff der Schalker Ultragruppierung Hugos auf Polizisten und Fußballfans des VfL Wolfsburg verurteilt.

"Es kann nicht sein, dass Gewalttäter im Hauptbahnhof Polizisten und Passanten angreifen, ohne dass dies Konsequenzen für die Angreifer hat", sagte Baranowski. "Auch für die Hugos gilt, dass wir in Gelsenkirchen jedem Versuch, rechtsfreie Räume zu etablieren, entgegenwirken. Das Gewaltmonopol liegt bei der Polizei." 

Frank Baranowski (SPD)

Hier sei jetzt neben der Staatsanwaltschaft vor allem auch der FC Schalke 04 gefordert. Gruppierungen, die Gewalt propagierten und auch ausüben, hätten in Stadien nichts zu suchen. 

"Ich unterstütze alle erforderlichen und rechtlich zulässigen Maßnahmen, um die Sicherheit der Bürger in allen Bereichen unserer Stadt zu gewährleisten. Die Strafverfolgungsbehörden werden nach diesen Übergriffen konsequent handeln", sagte Baranowski. Gleiches erwarte er auch vom Verein.

Eine Gruppe von rund 100 gewaltbereiten Personen hatte am Samstag nach dem Bundesligaspiel offenbar gezielt die Polizei angegriffen und sich in das Vereinsheim der Hugos zurückgezogen. 23 Polizisten sollen dabei verletzt worden sein. - dpa

Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Heftige Randale nach Schalker Spiel - 23 Polizisten verletzt (07.02.2016)

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