Schalker Boateng bedauert Kritik an deutscher National-Elf nicht

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GRASSAU - Fußballprofi Kevin-Prince Boateng bedauert seine Kritik an der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht. "Ich muss mich für meine Meinung nicht entschuldigen", sagt der Fußballer, der sich derzeit im Trainingslager des FC Schalke 04 in Grassau am Chiemsee aufhält.

"Deutschland hat perfekt geantwortet und ist Weltmeister geworden. Das sind alles erwachsene Menschen, und wir gehen respektvoll miteinander um. Genauso respektvoll war meine Meinung", sagte Boateng am Donnerstag. Boateng hatte die deutsche Mannschaft vor der WM kritisiert und meinte, dem Team fehlten Typen. Bei der WM in Brasilien traf er mit der Auswahl Ghanas in der Vorrunde auf die DFB-Elf (2:2).

Das Thema Nationalmannschaft sei für ihn erledigt, sagte der Schalker, der bei der WM mit Trainer Kwesi Appiah aneinandergeriet und suspendiert wurde. Ein Hintertürchen ließ sich der eigenwillige Profi aber offen. "Ich werde mich damit beschäftigen, wenn man mit mir reden möchte", sagte Boateng. Zur grundsätzlichen Kritik an seinen zuletzt gezeigten Leistungen sagte er: "Ich bin 27 Jahre. Was muss ich noch zeigen? Ich kann mit der Kritik sehr gut umgehen."

Trotz des großen Konkurrenzkampfes beim FC Schalke sieht Boateng seinen Stammplatz im offensiven Mittelfeld. "Ich fühle mich auf der 10 wohl. Schließlich bin ich für diese Position auch geholt worden. Aber wenn der Trainer sagt, dass ich auf der 6 aushelfen soll, dann spiele ich auch da." - dpa

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