Schalker Offensivspieler

Meyer schlüpft in die Rolle von Raul

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Max Meyer (rechts) geht in seiner neuen Rolle bei Schalke 04 auf.

Gelsenkirchen - Max Meyer überzeugt gegen Bremen einmal mehr in seiner neuen Rolle. Er vergleicht seine Aufgaben mit denen der Real-Legende. 

Die Botschaft ist angekommen. Die Rolle des Ersatzspielers, die er zu Beginn der Saison oft hatte einnehmen müssen, gefiel Max Meyer überhaupt nicht. Aber er hat die richtigen Lehren aus dieser Phase gezogen und bringt seine Qualitäten bei Schalke 04 wieder ein.

Allerdings in einer anderen Rolle. In der Vergangenheit ließ der 21-Jährige nahezu keine Gelegenheit aus um zu betonen, dass die Zehner-Position eigentlich seine liebste ist. In der Vorsaison wurde er von Ex-Coach Andre Breitenreiter oft auf den linken Flügel geschickt, womit sich Meyer arrangierte. Unter Markus Weinzierl folgte der nächste Dämpfer: Die Spielmacher-Position erhielt Meyers Kumpel Leon Goretzka. „Dass er im Mittelfeld im Anlaufverhalten nicht so präsent ist wie Leon Goretzka, hat mich in der Vergangenheit immer wieder dazu bewegt, ihn auch mal draußen zu lassen“, hatte Schalkes Trainer zuletzt begründet.

Höhere Laufbereitschaft nötig

Jetzt dürfen die beiden zusammen auflaufen, weil Meyer eine neue Rolle erhielt und diese immer besser ausfüllt. Im 3-5-2-System der Königsblauen ist der Nationalspieler eine Art hängende Spitze, die neue Aufgaben mit sich bringt. Aufgaben, die der Offensivspieler jetzt annimmt. Anlaufverhalten, Laufbereitschaft, Zweikampfquote – in all diesen Punkten zeigt sich Meyer klar verbessert.

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„Ich spiele jetzt eine andere Position, dadurch komme ich mehr in die Sprints rein, mehr in die Zweikämpfe, weil ich direkt den Innenverteidiger anlaufe“, erklärt er. „Das war auf der Zehner-Position nicht so. Da ist man nicht so oft im Zweikampf, weil man zwischen Stürmer und Sechser spielt.“

Ein mitspielender Angreifer, der „ja um den Stürmer herum“ agiert. So bezeichnet Meyer seinen aktuellen Job. „Das ist quasi die Raul-Position, die er früher hier gespielt hat“, sagt der 21-Jährige. „Ich bin weniger hinten und kann mich mehr vorne aufhalten und intensive Sprints in die gegnerische Hälfte laufen.“ Quasi all das machen, wo er seine technischen Qualitäten am besten einbringen kann. Selbst dann, wenn er wie gegen Bremen mit Bänderriss aufläuft.

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