Falls S04 Europa verpasst

"Notverkäufe" auf Schalke? Heidel klärt auf

Christian Heidel ist seit Sommer Sportvorstand von Schalke 04.
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Christian Heidel ist seit Sommer Sportvorstand von Schalke 04.

Salzburg - Einem Medienbericht zufolge muss Schalke 04 "Notverkäufe" tätigen, sollte die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpasst werden. Manager Christian Heidel klärt auf.

In der Europa League läuft es für den FC Schalke 04 in dieser Saison nach Plan, die Qualifikation für die K.o.-Runde stand bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel beim FC Salzburg fest. Ob die Königsblauen sich allerdings auch in der kommenden Saison für den internationalen Wettbewerb qualifizieren können, steht noch in den Sternen. Dass es im Falle einer verpassten Qualifikation "Notverkäufe" von Spielern geben könnte, dementierte Sportvorstand Christian Heidel auf Nachfrage unserer Redaktion.

"Der Notfall-Plan existiert nur in den Medien, die ihn veröffentlich haben. Ich kenne ihn nicht. Das ist alles nicht so dramatisch. Deswegen war ich etwas verwundert, dass es so geschrieben wurde", meinte Heidel nach der Ankunft in Salzburg.

Falls die Europa League verpasst würde, würden dem Klub laut Heidel rund zehn Millionen Euro fehlen. "Konsequenzen hat das gar keine. Es muss dann überall ein bisschen abgespeckt werden. Aber sicher nicht dadurch, dass Spieler verkauft werden. Das ist nicht notwendig. Es laufen ja auch eine gewissen Anzahl von Verträgen aus. Mein Job muss es dann sein, dass es finanziell dann passt. Nicht mehr und nicht weniger", erklärte der Manager.

Parkstadion-Änderung für die Knappenschmiede

Auch der geplante Absage des Tribünen-Neubaus im Parkstadion habe nicht mit finanziellen Nöten zu tun. Ganz im Gegenteil. "Wir planen bei den Umbau des Parkstadions eine Änderung vorzunehmen, die auf meinen Mist gewachsen ist", erklärt der Manager von Schalke 04.

Dieses Thema gebe es bereits seit drei Monaten. "Aber es ist kein Notfallplan, weil es teurer wird. Wir sparen dadurch kein Geld", so Heidel: "Was wir machen möchten, wenn wir das planungstechnisch hinbekommen: Zunächst auf den Ausbau der Tribüne Parkstadion verzichten und dafür in die Knappenschmiede investieren. Die Knappenschmiede muss einfach neu gebaut werden. Das Tribünengebäude, in das wir jetzt fünf Millionen Euro investiert hätten, bringt uns gar nichts. Deswegen war die Überlegung, dass wir da investieren, wo wirklich Not am Mann ist. Und das ist einfach die Knappenschmiede. Wenn man sich die Räumlichkeiten da anguckt, das geht auf Dauer einfach nicht. Das wird erweitert. Aber das kostet eben zehn Millionen und nicht nur fünf. Die Tribüne bauen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt."

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