2. Fußball-Bundesliga

Ex-Schalker: Heldt holt Breitenreiter nach Hannover

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In Hannover vereint: Schalkes ehemaliger Sportvorstand Horst Heldt und Ex-Coach Andre Breitenreiter.

Hannover - Zwei ehemalige Schalke-Verantwortliche sind in der zweiten Liga wieder vereint. Nachdem Ex-Manager Horst Heldt vor zwei Wochen bei Hannover 96 anheuerte, engagierte Heldt nun einen ehemaligen Weggefährten aus Gelsenkirchen als Trainer.

André Breitenreiter soll als Nachfolger von Daniel Stendel den Fußball-Zweitligisten Hannover 96 in die 1. Liga führen. Zwei Tage nachdem der Club auf den vierten Platz zurückgefallen ist, suspendierte der Verein Stendel. Der in Hannover lebenden Breitenreiter war zuletzt Trainer bei Schalke 04 und seit Saisonbeginn ohne Anstellung. Im Sommer mussten sowohl Heldt als auch Breitenreiter die Knappen verlassen. Die Verpflichtung verwundert vor allem deshalb, weil die beiden Ex-Schalker in Gelsenkirchen ein angespanntes Verhältnis nachgesagt wurde.

"Hannover 96 hat in dieser Saison ein Ziel: der direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Diesem Ziel müssen wir alle Entscheidungen unterordnen", sagte Neu-Manager Horst Heldt in einer Pressemitteilung. Breitenreiter wird am Montagnachmittag vorgestellt.

Aufstieg in Gefahr?

Durch das 0:0 beim FC St. Pauli waren die 96er in der Tabelle vom Relegations- auf den Nicht-Aufstiegsplatz zurückgefallen. Stendel war am 4. April 2016 beim damaligen Bundesligisten Nachfolger des entlassenen 96-Trainers Thomas Schaaf geworden. Nach seinem Start als Interimscoach wurde der Ex-Profi 22 Tage später zum Cheftrainer ernannt. Sein Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2018.

Vor dieser Zweitliga-Spielzeit galt 96 neben dem VfB Stuttgart als großer Aufstiegs-Favorit. Nach einer ordentlichen Hinrunde mit Platz zwei kamen die Norddeutschen in diesem Jahr schwer in Tritt und gewannen lediglich vier von acht Partien.

Am Donnerstag treffen Heldt und Breitenreiter im Rahmen einer Testpartie in der Länderspielpause auf Schalke (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker).

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