Heute Leistungsträger beim FC Bayern

Weinzierl: Schalke ließ sich Gnabry entgehen - Spitze gegen Heidel

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Markus Weinzierl war in der Saison 2016/17 Trainer des FC Schalke 04. 

Ex-Coach Markus Weinzierl behauptet, dass Serge Gnabry zu Schalke 04 hätte wechseln können. Eine Spitze gegen seinen damaligen Boss Christian Heidel kann er sich nicht verkneifen.

Gelsenkirchen - Zu knauserig für einen echten Transfercoup? Schalke 04 hat offenbar die gute Chance auf eine Verpflichtung von Shootingstar Serge Gnabry verstreichen lassen.

Dies bestätigte der frühere S04-Trainer Markus Weinzierl (44). Nach dem Abgang von Leroy Sane zu Manchester City im Jahr 2016 hatten die Königsblauen demnach mit dem heutigen Stürmer der Nationalmannschaft Gespräche auf Schalke geführt.

"Ich hätte mich mehr durchsetzen müssen", sagte Weinzierl nun im Interview mit dem Sportbuzzer: "Wenn der Verein sagt, dass Gnabry mit fünf Millionen zu teurer ist, hätte ich in der Nachbetrachtung mich sicher noch mehr für einen Transfer einsetzen müssen." Schalkes Sportvorstand war zu dieser Zeit Christian Heidel, der ebenso wie Weinziel neu bei den Knappen begonnen hatte.

Ex-Schake-Coach Weinzierl: "Haben es mit dem Sané-Geld nicht gut gemacht"

Weinzierl merkte - wohl auch Richtung Heidel - ebenso an, dass die Schalke es mit dem Geld, das sie für Sané bekommen haben - rund 50 Millionen Euro -, "nicht gut gemacht und die ersten fünf Spiele verloren. Das war aus meiner Sicht eine Folge der Transferpolitik, und deshalb war ich natürlich nicht glücklich darüber."

Nach dem Verkauf von Leroy Sané zu Manchester City hätten die Schalker Verantwortlichen sehr lange nach einem passenden Ersatz gesucht, sagte Weinzierl. "Dementsprechend haben wir den Start komplett in den Sand gesetzt."

Der katastrophale Saisonstart 2016 von fünf Bundesliga-Niederlagen in Folge war auch ein Grund für die spätere Entlassung Weinzierls als Chefcoach der Königsblauen. Nach einem enttäuschenden zehnten Platz am Saisonende wurde er im Juni 2017 durch Domenico Tedesco ersetzt. Weinzierl ist nach seiner Station beim VfB Stuttgart seit rund sieben Monaten ohne Beschäftigung als Trainer.

Serge Gnabry ist heute sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft eine feste Größe.

Gnabry, der heute zu den begehrtesten Spielern der Bundesliga gehört, wechselte vor drei Jahren vom FC Arsenal zu Werder Bremen, bevor Bayern München 2017 zuschlug. Der heute 24 Jahre alte Angreifer entwickelte sich nach einer Leihe bei der TSG Hoffenheim seit dem vergangenen Sommer zu einem Leistungsträger beim Rekordmeister.

sid/WA

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