Schalke 04

Stambouli: Darum ist unsere Dreierkette so stark

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Nach einer eher schleppenden Vorsaison hat sich Benjamin Stambouli (links) als feste Größe in der Schalker Defensive etabliert. Gegen die TSG Hoffenheim kam er zuletzt wieder auf der „Sechs“ zum Einsatz.

Benjamin Stambouli hat sich nach einem verkorksten ersten Jahr auf Schalke zum wichtigen Bestandteil in der Defensive entwickelt.

Gelsenkirchen - Dieses Kompliment war Benjamin Stambouli beinahe schon unangenehm. Als der Franzose in Diensten von Schalke 04 auf seine guten Deutsch-Kenntnisse angesprochen wurde, reagierte er verlegen. Und wollte dem gar nicht zustimmen. Womit er zum Ausdruck bringen wollte: Es geht besser. Der 27-Jährige ist eben ein Perfektionist.

Deutsch-Unterricht habe er nicht mehr, aber er lerne mit Hilfe eines kleinen Buches. „Und ich habe Sätze in der Kabine gelernt. Manchmal sind sie gut, manchmal kann ich sie leider nicht sagen“, erzählt Stambouli lachend.

Dem Franzosen ist die Sprache so wichtig, um besser auf Schalke anzukommen. Was ihm mehr und mehr gelingt. Auch auf dem Platz.

Keine Spur von Flop

Nachdem der im Sommer 2016 für acht Millionen Euro von Paris Saint-Germain zu den Königsblauen gewechselte Franzose eine eher enttäuschende erste Saison zeigte und schon als Flop abgestempelt wurde, bringt er nun mehr und mehr seine Qualitäten ins Spiel ein.

Und die sind vielseitig. Eigentlich als Sechser gekommen, funktionierte Trainer Domenico Tedesco den 27-Jährigen zum Innenverteidiger um. Mit Erfolg.

Bei der knappen 1:2-Niederlage der Schalker vor rund eineinhalb Wochen in München hatte er zwar auch einen Aussetzer, bewies dann aber mit starken Zweikämpfen und Tacklings seine Fähigkeiten.

"Naldo ist supergeil"

Womit Stambouli einen wichtigen Teil dazu beiträgt, dass die königsblaue Dreierkette so gut funktioniert und sich so gut ergänzt.

„Naldo“, sagt der Franzose, „ist im Zweikampf supergeil.“ Matija Nastasic habe derweil „in jedem Spiel ein sehr gutes Niveau. Er ist konstant und im Zweikampf auch sehr stark.“ Hinzu kommt mit Thilo Kehrer „ein junger Spieler mit viel Qualität. Er ist sehr schnell und versucht immer, mit dem Ball ins Dribbling zu gehen.“

Dann wäre da noch Stambouli selbst, der seine Stärke mit dem Ball sieht. Für Chefcoach Tedesco daher der ideale Mann, um von hinten das Spiel zu eröffnen. „Und ich versuche zu verteidigen wie Naldo, Matija und Thilo“, sagt er.

Statistisch die sechstbeste Defensive

Schalkes 30 Gegentore sind immerhin der sechstbeste Wert der Liga. Dass die Defensive zu den Stärken der Königsblauen zählt, ist kein Geheimnis.

„Wir sind in der Dreier- beziehungsweise Fünferkette sehr stark und wissen, wie wir in dieser Formation zu spielen haben“, meint Stambouli. „Wir sind taktisch gut und fit. Schalke ist da.“

Sagt er ganz unverlegen und ohne, dass es ihm unangenehm ist.

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