Trainingslager in Benidorm

Auch wegen Schalke: Choupo-Moting erklärt Verzicht auf Afrika-Cup

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Eric Maxim Choupo-Moting.

Benidorm - Eric Maxim Choupo-Moting erklärt seinen Verzicht auf den Afrika-Cup mit Kamerun. Bei seinem Entschluss habe auch Schalke 04 eine Rolle gespielt.

Die Nachricht kam für alle überraschend. Eric Maxim Choupo-Moting verzichtete darauf, mit Kamerun beim Afrika-Cup teilzunehmen und reiste stattdessen mit Schalke 04 ins Trainingslager nach Benidorm, um sich dort auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten. „Ich habe es aus persönlichen Gründen so entschieden, das ist nichts Dramatisches“, erklärte der 27-Jährige. „Natürlich hat auch Schalke eine Rolle gespielt, weil ich wusste, dass es dem Verein sehr entgegenkommt, wenn ich hier bleibe – gerade in der jetzigen Situation bei so vielen verletzten Spielern.“

Choupo-Moting ist wegen der Ausfälle von Breel Embolo, Klaas-Jan Huntelaar und Franco Di Santo der letzte verbliebene Angreifer – zumindest „der letzte erfahrene Stürmer“, wie Choupo-Moting mit Blick auf die Nachwuchskräfte im Team erwähnte.

Den Entschluss, nicht am Turnier in Gabun teilzunehmen, habe es für sich nach Weihnachten gefasst. Dabei betonte er, dass es kein kompletter Rücktritt aus dem Nationalteam seines Landes sei: „Ich werde weiterhin für Kamerun auflaufen, nur eben nicht beim Afrika-Cup.“

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Schalke selbst hätte dem 27-Jährigen zwar im Vorfeld signalisiert, nichts gegen seinen Verbleib zu haben, die Entscheidung traf aber ganz allein Choupo-Moting. Und es war eine, die ihm „natürlich schwergefallen ist“. Dabei sei ihm bewusst, dass der kamerunische Verband nicht mit purer Begeisterung auf diese Nachricht reagiert hatte.

„Auf der einen Seite“, erläuterte Choupo-Moting, „sind ein paar Leute enttäuscht und sauer, andere wiederum verstehen es.“ Große Konsequenzen befürchte er dabei nicht: „Sie wissen ganz klar, dass ich weiterhin für Kamerun spielen möchte. Ich habe ihnen meine Beweggründe genannt. Jeder hat das Recht, seine Entscheidung zu treffen.“

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