Schalke 04

Tedesco: Darum stand Embolo gegen Mainz nicht im Kader

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Breel Embolo (r.) befinde sich derzeit in einem Trainings-Loch und stand deshalb nicht im Schalker Kader gegen Mainz.

Breel Embolo gehörte beim Sieg von Schalke 04 gegen Mainz 05 nicht zum Kader. Die Gründe waren sportlicher Natur.

Gelsenkirchen - Aufgrund seiner fast elfmonatigen Verletzungspause gilt Breel Embolo für Schalke 04 im Grunde als Neuzugang. Nach langer Leidenszeit kämpfte sich der Schweizer Nationalstürmer zurück. Der Hoffnungsträger der Königsblauen bekam seine Kurz-Einsätze - stand beim 2:0-Sieg gegen Mainz aber nicht einmal im Kader, nachdem er schon eine Woche zuvor nicht zum Einsatz gekommen war.

Immerhin gab es Entwarnung dahingehend, dass der 20-Jährige nicht schon wieder verletzt ist. Es hatte schlichtweg sportliche Gründe. "Im Moment stagniert er ein bisschen", erklärte Chefcoach Domenico Tedesco: "Da erwarten wir uns im Training noch mehr flüssige Bewegungen. Das weiß er aber auch, wir haben schon darüber gesprochen."

"Trainer kann keine Rücksicht nehmen"

Für Christian Heidel sei solch ein Szenario "fast vorauszusehen" gewesen, wie der Manager meinte: "Wenn du fast ein Jahr nicht gespielt hast, gibt es eben Phasen, in denen es nicht so gut läuft. Der Trainer kann darauf keine Rücksicht nehmen, weil er die besten 18 Spieler für sein Aufgebot braucht. Aber das wird nächste Woche sicher wieder ganz anders aussehen."

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Auch Schalkes Coach betonte, dass es sich um eine Momentaufnahme handele. "Er ist jung und hat Potenzial, deswegen werden wir ihn mit allem, was wir haben, unterstützen, um aus diesem Loch wieder herauszukommen. So ein Loch ist aber auch völlig normal, weil er lange verletzt war. Er braucht seine Zeit."

Tedesco hatte schon mehrfach betont, dass er in den Pflicht-Partien nur auf Spieler setzt, die 100 Prozent (spiel-)fit sind - was bei Embolo derzeit offenbar nicht der Fall ist. "Bei uns ist es nicht einfach, in den Kader zu kommen", sagte Tedesco: "Das ist ja unser Ziel, dass die Mannschaft es sich untereinander sehr, sehr schwer macht. Das ist aktuell der Fall."

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