Coronavirus

BVB-Boss Watzke mit Hilfsangebot für Schalke - Sportvorstand Schneider reagiert

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat auf das Hilfsangebot von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke reagiert.
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Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat auf das Hilfsangebot von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke reagiert.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat erklärt, in Zeiten der Coronavirus-Krise sogar dem Revier-Rivalen Schalke 04 zu helfen. S04-Sportvorstand Jochen Schneider reagiert.

  • Das Coronavirus hat wirtschaftliche Folgen für den Fußball und die Klubs.
  • Der BVB würde sich sogar dem Revier-Rivalen Schalke 04 solidarisch zeigen, wie Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte.
  • Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat nun auf das Angebot reagiert.

Hamm - In Zeiten der Coronavirus-Krise ist die Solidarität groß. Auch im Fußball. Ja selbst bei den größten sportlichen Rivalen. Es kommt schließlich nicht oft vor, dass Hans-Joachim Watzke, seines Zeichens Geschäftsführer von Borussia Dortmund, dem Revier-Nachbarn Schalke 04 die Hilfe des BVB anbieten würde, wenn es denn nötig wäre.

Und wie reagiert Schalke 04? "Das ist sehr nett und anständig", sagte Sportvorstand Jochen Schneider der Bild: "Ein tolles Zeichen der Solidarität und selbstverständlich würde das umgekehrt auch gelten."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke würde in Not geratenen Schalkern helfen.

Watzke hatte zuvor in der Bild am Sonntag gesagt: "Wenn Schalke – und ich glaube nicht, dass es am Ende nötig sein wird – als unser direkter Nachbar auf uns zukommen würde und um Hilfe bittet, dann würden wir immer Mittel und Wege finden, dies zu tun."

Coronavirus: Gehaltsverzicht beim BVB und auf Schalke

Die vom Coronavirus ausgelöste Krise und die damit verbundenen wirtschaftliche Folgen treffen jedoch alle Klubs gleichermaßen. Sowohl die Profis von Schalke 04 wie auch die des BVB um Kapitän Marco Reus verzichten zunächst auf Teile ihrer Gehälter und Prämien. Die finanziell nicht au Rosen gebetteten Schalker arbeiten derweil an einem eigenen Maßnahmenpaket, um den vom Coronavirus verursachten Einbußen entgegenzuwirken.

Diese harmonischen Töne zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund dürften spätestens mit Wiederaufnahme der Bundesliga enden, denn als Nächstes stünde das Revierderby zwischen Königsblau und Schwarz-Gelb an.

In den Niederlanden hat das Coronavirus noch weitreichendere Folgen. Einige Klubs habe ihren Spielern gekündigt. Betroffen ist auch Ex-Schalke-Star Klaas-Jan Huntelaar.

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