Tönnies: "Habe Kritik an Heldt nie zugelassen"

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KÖLN - Aufsichtsratschef Clemens Tönnies vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 steht weiter felsenfest zu seinem zwischenzeitlich stark in die Kritik geratenen Sportchef Horst Heldt. Das stellt Tönnies nun mit deutlichen Worten klar.

"Nicht erst jetzt, sondern von der ersten Minute an habe ich diese Kritik nicht zugelassen, weil ich dieses ewige Suchen nach dem Sündenbock hasse wie die Pest", sagte Tönnies.

Heldt sei "sehr zuverlässig, hält sein Wort und ist ein sehr guter Fußball-Fachmann. Dieser Erfolg ist das Ergebnis vernünftiger Entscheidungen und bienenfleißiger Arbeit", sagte der Schalke-Boss weiter.

Zur verbalen Attacke des früheren Schalke-Profis Jermaine Jones gegen Heldt erklärte Tönnies: "Es scheint so zu sein, dass Jermaine Jones noch an Schalke hängt. Trotzdem kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn jemand aus der Ferne so nachtritt. Jermaine tut sich da keinen Gefallen, das sollte er besser lassen."

Jones hatte Heldt während der Schalker Champions-Spiel-Pleite gegen den FC Chelsea (0:5) Ende November via Twitter angegriffen. "Ich sage nur: Horst Heldt, wen machst du jetzt verantwortlich? Es ist schlimm, dass jemand einen Klub so ruinieren kann."

Am Mittwoch hatte sich Schalke durch ein 1:0 bei NK Maribor doch noch auf den letzten Drücker für das Achtelfinale der Königsklasse qualifiziert.

Lobende Worte fand Tönnies für den neuen Schalke-Trainer Roberto Di Matteo: "Ich habe immer gesagt, dass wir einen Trainer verpflichtet haben - und keinen Zauberkünstler. Jetzt bin ich auch nicht derjenige, der immer alles ganz schwarz oder ganz weiß sieht. Ich registriere vielmehr eine kontinuierliche Entwicklung hin zu einer Verbesserung des Spiels und damit auch eine Verbesserung der Ergebnisse. Roberto sagt aber auch selbst, dass wir noch lange nicht am Ziel sind." - sid

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