Champions League

Das sagen Guardiola und Tedesco zum Elfer-Wirrwarr auf Schalke

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Schalke-Trainer Domenico Tedesco (links) gratuliert ManCity-Coach Pep Guardiola zum Sieg.

S04-Coach Domenico Tedesco und sein Gegenüber Pep Guardiola haben sich zum Spiel Schalke gegen ManCity geäußert. Der Gäste-Trainer hat dabei eine klare Meinung zum Elfmeter.

Gelsenkirchen – Pep Guardiola war der erste der beiden Trainer, der Stellung zum Abend genommen hatte. Der Teammanager von Manchester City war der gleichen Auffassung wie Schalkes Trainer Domenico Tedesco nach der bitteren 2:3 (2:1)-Niederlage der Königsblauen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League: Die Elfmeter für die Knappen kann man so geben.

"Es ist ein Strafstoß, und auch beim zweiten Mal ist es ein Strafstoß. Und die Rote Karte ist eine Rote Karte“, sagte ManCity-Coach Guardiola. Für ihn sei die die Situation schnell klar gewesen. Auf dem Feld war es gerade beim ersten Strafstoß, den Schalkes Nabil Bentaleb zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich verwandelt hatte, nicht so ganz klar.

Der Unparteiische Carlos Del Cerro Grande unterhielt sich lange mit seinem per Funk zugeschalteten Videoassistenten, der in der Königsklasse erstmals im Achtelfinale zum Einsatz kommt. Lag nun ein Handspiel von Nicolas Otamendi vor oder nicht? Fast fünf Minuten dauerte es, bis die Entscheidung feststand - und der Spanier auf den Punkt zeigte.

"Die Technik hat irgendwie gestreikt, deswegen hat er auch beide Kapitäne zu sich gerufen", erklärte Tedesco. Daher dauerte der Vorgang auch so lange. Mit einem positiven Ausgang für die Knappen in der 38. Minute.

Lernprozess für Schalke

Beim zweiten Elfer, den Bentaleb zum 2:1 (45.) einnetzte, war die Sache eindeutiger. Klares Foulspiel von Fernandinho an Salif Sané. Und auch bei der Gelb-Roten Karte in der 68. Minute für Nicolas Otamendi nach Foul an Schalkes Guido Burgstaller. "Danach wollten wir höher pressen und die Gegner bewegen", so Tedesco.

Schalke kassiert späte Niederlage gegen Manchester City

Guardiola wusste: "Wir haben ihnen die Chance gegeben, im Spiel zu bleiben. Das müssen wir vermeiden." Dieses Momentum hatte auch Tedesco bemerkt. "Wir waren präsent, wir waren da. Das Publikum hat das gespürt. Es hat noch nie so viel Spaß gemacht zu coachen, wie zu diesem Zeitpunkt", sagte er. 

Über Die Zeit konnte sein Team die Führung aber eben nicht bringen, verlor am Ende mit 2:3). "Wir müssen Cleverness daraus lernen", so der Knappen-Coach. Der Frust über die Niederlage ist vorhanden. Tedesco: "In der Summe sind wir tief enttäuscht." Es war mehr drin zwischenzeitlich gegen eigentlich übermächtige Citizens.

Weston McKennie meinte: "Wir müssen aber jetzt den Kopf oben halten, nach vorne schauen und dann hoffentlich drei Punkte in Mainz holen und dann in Manchester noch mal alles versuchen."

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