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Embolo angriffslustig und ambitioniert: Sein Plan für das Startelf-Comeback

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Von: Marcel Guboff

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Breel Embolo will mit Schalke wieder in die Top Sechs der Bundesliga.
Breel Embolo will mit Schalke wieder in die Top Sechs der Bundesliga. © dpa

Breel Embolo weist es von sich, der große Hoffnungsträger von Schalke 04 zu sein. Dennoch will er mit Königsblau in der kommenden Saison wieder oben angreifen.

Gelsenkirchen - Der Manager kürte ihn zum großen Hoffnungsträger für die kommende Saison. „Ich glaube, dass Breel Embolo den Unterschied ausmachen kann“, sagte Christian Heidel vor einigen Wochen – ohne ihn dabei bewusst einen Rucksack aufsetzen zu wollen.

Der Schweizer selbst ist dahingehend naturgemäß zurückhaltender. Natürlich wolle er überzeugen. Aber nicht mit großen Worten. „Ich“, sagt er, „will meine Sache auf dem Platz gut machen.“ Ganz alleine könne er ohnehin nicht für Erfolge sorgen: „Ich brauche eine gute Mannschaft, und die Mannschaft braucht mich. Wir brauchen alle.“

Belastung von Tag zu Tag steigern

Embolo will alles dafür tun, um seinem Team so schnell wie möglich wieder vollständig zu helfen können. Zwar steht der Stürmer seit dem Trainingsauftakt der Schalke vor einer Woche nach seinem im Oktober zugezogenen Knöchelbruch und der darauffolgenden achtmonatigen Zwangspause wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz, kann aber noch nicht alle Übungen gänzlich mitmachen, die Neu-Coach Domenico Tedesco und sein Team vorgeben. Doch nach acht Tagen bemerkte Embolo bereits eine Steigerung.

„In der ersten Woche“, sagt er, „hat es ein bisschen gebraucht. Ich spüre aber, dass ich jetzt schon wieder viel leichtfüßiger bin. Dennoch ist er sich bewusst, dass er weiterhin Geduld benötigt: „Es geht jetzt darum, die Belastung von Tag zu Tag zu steigern. Die Vorbereitung geht lange, deswegen wollen wir kein Risiko eingehen. Wir warten darauf, dass ich wieder alles machen kann.“

Platz sechs möglich? "Ich sage: ja"

Bis es so weit ist und er wieder zu seinem Spielstil mit intensiven Zweikämpfen und Eins-gegen-Eins-Duellen zurückkehren kann, will Embolo alles aufsaugen, was Tedesco seiner Truppe vermittelt und „weiter dazulernen“. Um es dem Team dann zurückzuzahlen. Im Idealfall mit Toren. Mit denen könnte der 20-Jährige dann tatsächlich den Unterschied ausmachen – oder mindestens dazu beitragen, dass Schalke nach der enttäuschenden Vorsaison wieder besser dasteht.

Öffentlich wollte bislang niemand über Ziele reden. Doch auf die Frage, ob die Europa League, also Minimum Platz sechs, drin ist, antwortet der Schweizer Nationalspieler: „Ich sage ja.“

Die Knappen müssten versuchen, „es mit dieser Mannschaft besser zu machen. Das Potenzial haben wir meiner Meinung nach gesteigert, deswegen liegt es jetzt an uns, dieses Ziel nicht nur zu wollen, sondern auch zu erreichen.“ Embolo selbst visiert zunächst an, zum Saisonauftakt Mitte August wieder auf dem Rasen dabei sein zu können.

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