Wechsel zu Schalke 04

Embolo: Habe alles richtig gemacht

Breel Embolo ist auch im Herzen auf Schalke angekommen.
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Breel Embolo ist auch im Herzen auf Schalke angekommen.

Gelsenkirchen/Basel - Breel Embolo arbeitet in der Schweiz an seinem Comeback, denkt aber stets an seine Kollegen beim FC Schalke 04. Viele Dinge bestätigen ihn darum, mit dem Wechsel richtig gelegen zu haben.

Breel Embolo ist Ehrgeizig. Vier bis sechs Monate Pause. So lautete die Prognose, nachdem sich der Offensiv-Star des FC Schalke 04 Mitte Oktober in Augsburg schwer verletzt hatte: komplizierter Bruch des Sprunggelenks und auch des Wadenbeins sowie Syndesmose- und Innenbandriss lautete die Diagnose.

Der 19-Jährige hofft aber, diese Zeit zu unterbieten. Dennoch: "Ich bin vorsichtig mit der Prognose, wann ich wieder spielen kann", sagt er dem Schweizer Blick. Es bestehe aber Grund zur Hoffnung, im Februar wieder mit seinem Teamkollegen trainieren und im März spielen zu können, "Denn ich bin schmerzfrei und hatte noch keinen einzigen Rückschlag", erklärt er: "Aber ich bin mir auch bewusst, dass in der späteren Phase Probleme auftauchen können."

Damit dieser Fall nicht auftritt, arbeitet er in der Basler Rennbahnklinik hart an seinem Comeback. "Spieler, die schon länger verletzt ­waren, haben mir gesagt, dass dein Umfeld in einer solchen Phase extrem wichtig ist. Ich wohne bei meiner Familie", so Embolo: "Mein Bruder fährt mich täglich in die Physio."

Schalke im Blick und im Herzen

Mit seinen Gedanken und seinem Herz ist er aber stets auf Schalke. Während einer Autogrammstunde eines Sponsors am Samstag starrte er stets auf sein Smartphone, um zu sehen, wie sich die Königsblauen gegen Freiburg (1:1) schlagen. Embolo ist längst ein Schalker. Was ihm seine Mitspieler auch leicht machten. Neben den üblichen Genesungswünschen sangen sie für ihn den Embolo-Song und überraschten den Schweizer mit einem entsprechenden Video. Rückblickend sagt er: "Das ging ans Herz. Sie haben mir SMS geschickt, ich habe sie geöffnet und dann kam dieses ­Video, ein unglaublicher Moment."

Damit fühlte sich der 19-Jährige mit seinem Wechsel darin bestätigt, mit seinem Wechsel zu Schalke 04 "alles richtig gemacht" zu haben: "Ich bekam in jener Zeit jeden Tag SMS. Vom Trainer, vom Sportchef. Und der Aufsichtsrats-­Vorsitzende Clemens Tönnies kam mich sogar besuchen. Er redete zwei Stunden mit mir – dieser ­Umgang auf Schalke berührt mich tief." Auch Embolo hat ihn schon, den Schalke-Virus.

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