Revierderby

Borussia Dortmund mit B-Elf gegen Schalke 04

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Gelsenkirchen - Es ist das 170. Revierderby, in dem sich der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund heute gegenüberstehen. Kurz vor der Partie werfen wir einen Blick ins Web #S04BVB.

Während die Champions-League-Qualifikation bei den Dortmundern schon in trockenen Tüchern ist, geraten die Schalker nach der Niederlage in Ingolstadt zunehmend unter Druck. Trotzdem will der BVB mit einem Sieg seine Chance auf die deutsche Fußball-Meisterschaft wahren. "Wir fühlen uns absolut bereit, auf alles eine Antwort zu haben und fahren nach Schalke, um zu gewinnen", sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel vor der Partie. "Bereits im Hinspiel hatte sich die Atmosphäre angefühlt wie in einem Pokal-Halbfinale."

Schalkes Trainer Breitenreiter appellierte einen Tag vor dem Derby an seine Jungs: „Ich habe der Mannschaft gesagt, wenn jetzt nicht jeder verstanden hat, worum es geht, dann soll er aufstehen und rausgehen – es ist keiner rausgegangen“. Und auch im Training hätten sich sein Team "bissig und motiviert" gezeigt.

Die Aufstellungen im Überblick:

Das ist los im Web:

Die Statistik:

Jahre

Spiele

S

U

N

Tore

div. Pflichtspiele

1925-2011

6

4

1

1

17:8

Gauliga

1936-1944

16

14

1

1

84:11

Oberliga

1947-1963

32

7

10

15

46:63

Bundesliga

1963-2015

87

30

25

32

123:136

DFB-Pokal

1975-2000

6

3

1

2

10:9

Gesamtbilanz

1925-2015

147

58

38

51

280:227

Vor dem Spiel:

Polizei schickt Dortmunder Problemfans zurück - Schon Stunden vor dem Anpfiff des Revierderbys zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund hat die Polizei am Sonntag ein Aufeinandertreffen von Problemfans beider Vereine verhindert. Etwa 200 Angehörige unterschiedlicher Dortmunder Ultragruppierungen seien am Morgen konspirativ mit Bussen zur Glückaufkampfbahn in Gelsenkirchen angereist. Gleichzeitig sei eine größere Anzahl von Schalker Problemfans mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Glückaufkampfbahn gewesen. Ein Zusammentreffen der beiden Personengruppen an der Traditionsstätte des Schalker Fußballs sei nur durch ein massives und konsequent einschreitendes Polizeiaufgebot verhindert worden. Beide Gruppierungen seien aber friedlich den Anweisungen der Polizei gefolgt. Für die Dortmunder Ultras sprach die Polizei ein örtliches Betretungsverbot für das Stadtgebiet von Gelsenkirchen aus und begleitete sie zurück nach Dortmund. (dpa)

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