Schalke 04

Stambouli: Damit hatten wir Probleme

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Benjamin Stambouli (r.) wechselte im Sommer 2016 von PSG zu Schalke 04.

Der Lernprozess bei Schalke 04 ist weiter in vollem Gange. Vor allem in der von Trainer Domenico Tedesco gewünschten Flexibilität bedarf es noch viel Nachhilfe.

Gelsenkirchen - Benjamin Stambouli ist ein recht gutes Beispiel dafür, was Schalkes Coach Domenico Tedesco unter anderem wichtig ist: Flexibilität. Der Franzose, der vor einem Jahr als defensiver Mittelfeldspieler von Paris Saint-Germain zu den Königsblauen wechselte, hat nun einen Platz als rechter Verteidiger in der Dreierkette.

„Ich fühle mich dort immer besser. Ich bekomme dabei auch viele Tipps vom Trainer“, sagt der 27-Jährige. Er mag es, dort aufzulaufen, „weil ich dort viele Ballkontakte und das ganze Spiel vor mir habe.“

Unter Tedesco sollen Spieler sich im Idealfall nicht nur auf eine Position beschränken. Stambouli ist ein Exempel dafür im Kader der Königsblauen.

Doch was für Profis gilt, soll auch auf das gesamte Team in puncto Taktik und System zutreffen. Auch wenn Schalkes Chefcoach bislang weitgehend auf eine 3-4-3-Formation setzt, betont er immer wieder, dass dies nicht in Stein gemeißelt sei. Seine Mannschaft soll flexibel sein, sich dem Gegner auch mal anpassen.

"Wichtig, dass wir eine Lösung finden"

So lautete auch der Plan zuletzt gegen den VfB Stuttgart (3:1), als Schalke nach dem frühen Tor immer mehr den Zugriff verloren hatte. Tedesco versuchte, mit einer Umstellung von Dreier- auf Viererkette entgegenzuwirken. Erfolglos. Stattdessen wirkten einige Spieler verunsichert bis überfordert.

Stambouli gibt zu: „Der Trainer versucht uns beizubringen, wie wir selbst auf dem Platz zu reagieren haben. Dieses Mal war es schwierig, uns anzupassen. Aber es ist sehr wichtig, dass wir eine Lösung auf dem Platz finden.“

Am Ende sei gegen den VfB – dahingehend waren sich alle einig - alles eine Sache der richtigen Mentalität und Aggressivität. Was aber auch irgendwie mit der Taktik zusammenhängt: Es bedarf der entsprechenden Mentalität, um die geforderte Taktik umzusetzen beziehungsweise anzupassen.

In dieser Hinsicht befinden sich die Königsblauen im Lernprozess: „Wenn wir das System wechseln, müssen wir so schnell wie möglich verstehen, was wir zu tun haben und welche Art von Pressing wir spielen müssen“, sagt Stambouli.

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