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"Auskotzen, so lange es geht": Schöpf belebt Konkurrenzkampf

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Von: Marcel Guboff

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Alessandro Schöpf ist nach seiner Zwangspause wieder bereit für die Schalker Startelf.
Alessandro Schöpf ist nach seiner Zwangspause wieder bereit für die Schalker Startelf. © dpa

Alessandro Schöpf meldet sich nach seiner fast sechsmonatigen Zwangspause zurück. Damit entfacht vor allem auf den Außenpositionen bei Schalke 04 ein neuer und nötiger Konkurrenzkampf.

Gelsenkirchen - Die Außenpositionen im Mittelfeld von Schalke 04 stellen sich wie von selbst auf. Links ist Bastian Oczipka im Grunde konkurrenzlos. Auf der rechten Seite erhielt zuletzt meist Daniel Caligiuri den Vorzug. Letztgenannter zeigte aber zuletzt beim 2:0-Sieg in Berlin, dass ihm Konstanz fehlt und etwas mehr Druck durch internen Wettstreit gut tun würde.

Den dürfte er jetzt durch Alessandro Schöpf bekommen und zu spüren bekommen. Der Österreicher gab am Samstag gut sechs Monate nach seinem Kreuzbandanriss in Berlin sein Comeback – wenn auch nur für drei Minuten.

Einen Tag stand er für Schalkes U23 in der Oberliga auf dem Platz. Beim 4:0 gegen Siegen war er 68 Minuten im Einsatz, erzielte dabei einen Treffer. „Dadurch, dass ich in den letzten Wochen wenig Spielpraxis sammeln konnte, war es für mich sehr, sehr wichtig, damit ich auf meine 100-prozentige Spielfitness für die Bundesliga komme“, erklärt der 23-Jährige.

Schöpf ist bereit für Startelf

Schöpf gibt wieder Vollgas. Und er will mehr als nur Kurz-Einsätze. „Ich möchte mich dem Trainer anbieten, dass ich immer eine Option für ihn bin“, sagt er: „Ich bin bereit für die Startelf.“

Und damit auch für den internen Konkurrenzkampf auf den Positionen. Passend vor der englischen Woche, denn nach dem Liga-Match gegen Mainz steht für Schalke am Dienstag die zweite Pokal-Runde in Wiesbaden an, ehe am Samstag darauf der VfL Wolfsburg in die Arena kommt. Die Königsblauen stehen vor wichtigen Wochen.

Der Österreicher räumt ein, dass es möglicherweise nicht für ganze 90 Minuten reichen könnte. Dennoch ist Schöpf voller Tatendrang: „Ich würde mich auskotzen, so lange es geht – und dann kommt eben der nächste.“

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