Vom Stammspieler zum Bankdrücker

Antriebslos: So sorgt Meyer selbst für ein unrühmliches Ende auf Schalke 

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Max Meyer droht auch in seinen letzten Spiel für Schalke 04 ein Platz auf der Bank.

In der Hinrunde noch einer der Durchstarter von Schalke 04, hat sich Max Meyer zuletzt selbst von der Stammkraft zum Bankdrücker degradiert. Ihm droht ein unrühmliches Ende in Königsblau.

Gelsenkirchen - Es ist ruhig geworden um Max Meyer. Auch in den sozialen Netzwerken. Postete der Mittelfeldspieler nach (erfolgreichen) Einsätzen doch meist ein entsprechendes Foto bei Instagram, ist davon seit einigen Wochen nichts mehr zu sehen.

Genau wie vom 22-Jährigen selbst. In den vergangenen sieben Pflichtspielen stand der gebürtige Oberhausener nur zweimal in der Startelf, in den übrigen fünf Partien kam er nicht einmal zum Einsatz. Dabei dringt bei Meyer immer wieder der Charakter durch, mit dem er sich bereits in der vergangenen Saison oftmals selbst im Wege gestanden hatte. Und mit dem er sich jetzt ein recht unrühmliches Ende seiner Schalker Zeit bereitet – sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Berater mit öffentlicher Kritik

Auffällig: Seitdem sein Berater Roger Wittmann die mangelnde Wertschätzung seines Schützlings reklamiert hatte, ging es beim 22-Jährigen wieder bergab. „Zwei E-Mails reichen nicht, um einen Schalker Jung vom Verbleib zu überzeugen“, hatte Wittmann bei Sky beklagt und damit Sportvorstand Christian Heidel kritisiert.

Anschließend folgten jene sieben Begegnungen, in denen Meyer seinen Stammplatz verlor. Ein Denkzettel? Mitnichten. Denn Trainer Domenico Tedesco ist niemand, der persönlichen Groll hegt und Profis deswegen nicht berücksichtigt. Schließlich war es der 32-Jährige, der erst auf die Idee gekommen war, Meyer auf die Sechs zu stellen – mit überraschendem Erfolg. Er hätte es begrüßt, wenn sich der Jung-Nationalspieler für einen weiteren Verbleib bei den Königsblauen entschieden hätte.

Meyer lässt sich hängen

Es war Meyer selbst, der nachgelassen hat und sich von Nabil Bentaleb überholen ließ, der laut Tedesco „den frischeren Eindruck“ machte. Spätestens seit dem 2:3 in Hamburg, wo Meyer zur Halbzeit vom Platz musste, wirkt er im Training  antriebslos - und so soll es nach WA-Infos auch in der Kabine sein. Lässt sich gehen und jegliche Körpersprache vermissen. Wirkt verkrampft. Ohne Spur von Selbstreflexion, dass er es in der Hand hat.

So schießt sich der 22-Jährige immer mehr ins Abseits. Auf Schalke. Aber auch für mögliche, für ihn attraktive Arbeitgeber ab Sommer. Zumal Königsblau zuletzt zeigte: Es geht auch ohne Meyer.

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