Zurück auf Schalke

Das sagt Heidel über Harits Rückkehr und Höwedes' Zukunft

+
Amine Harit ist wieder auf Schalke.

Amine Harit ist nach seinem Autounfall in Marokko wieder zurück auf Schalke. S04-Manager Christian Heidel spricht über Harits Rückkehr und Höwedes' Zukunft.

Gelsenkirchen - Amine Harit ist nach seinem Autounfall in Marokko wieder zurück auf Schalke. Genauer gesagt: seit diesem Wochenende. Schalke-Manager Christian Heidel und S04-Chefcoach Domenico Tedesco haben am Montagmorgen ein kurzes Gespräch mit ihrem Schützling gesucht. Jetzt steht fest, wie es für den 21-Jährigen bei den Knappen weitergeht.

"Er hat einen aufgeräumten Eindruck gemacht", sagte Heidel, der gleichzeitig dem Marokkaner den Rücken stärkte: "Er wird jetzt jegliche Hilfe bekommen, die er vom Verein benötigt." Mehr Zeit, viele Gespräche, psychologischen Beistand dürfte Heidel damit gemeint haben. Denn: "Wir wissen noch nicht, was in seinem Inneren vorgeht. Das ist ja eine Tragödie, alles furchtbar und schlimm", so der Schalke-Manager.

Harit, der nach einem Kurzrlaub mit seiner Familie am Wochenende nach Deutschland zurück gekehrt war, war bereits in Marokko psychologisch betreut worden.

Die Meldungen aus marokkanischen Internet-Portalen, wonach Harit eine mehrjährige Haftstrafe drohe, sieht Christian Heidel mit großer Skepsis. „Was da medienmäßig in Marokko abläuft, kann man sich nicht vorstellen“, sagte der 56-Jährige kopfschüttelnd. Über den Stand des juristischen Verfahrens will sich Heidel auch weiterhin nicht äußern. Der Verein sei allerdings „über alles auf dem Laufenden“.

Auf dem Mannschaftsfoto war Amine Harit (unten, Zweiter von rechts) schon zu sehen.

Immerhin gibt es auch eine gute Nachricht. Harit hat seine Papiere zurück und muss nicht mehr für eine Verhandlung zurück nach Marokko, wie diese Redaktion erfuhr. Er absolvierte bereits alle Leistungstests, wird zudem am Dienstag wieder ganz normal ins Training einsteigen.

Höwedes steigt vielleicht wieder ein

Gut möglich, dass wie Harit auch Benedikt Höwedes am Dienstag wieder ins Training einsteigt. Der ehemalige Kapitän, der nach seiner einjährigen Ausleihe an Juventus Turin noch keinen neuen Klub gefunden hat und dessen Vertrag auf Schalke noch bis 2020 läuft, fehlte beim Mannschaftsfoto vor der Schalker Arena. 

Heidel geht mit dieser Personalie recht gelassen um. „Benni wird hier ganz normal behandelt“, sagt der Sportvorstand. Es gilt aber weiterhin so gut wie sicher, dass Höwedes das neue Schalker Trikot, das am Montag offiziell vorgestellt wurde, in Zukunft nicht tragen wird. „Wenn er Gespräche mit anderen Klubs führen muss, wird er jederzeit von uns freigestellt“, so Heidel.

Verpassen sie keine Nachricht zum FC Schalke 04 und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare