Heimpremiere in Hamm

HammStars-Coach Rosic erwartet "sehr, sehr gefährliche Mannschaft"

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Die Neuzugänge um Aaron Bowser (links) sind laut Trainer Ivan Rosic bereits gut integriert ins Team der HammStars.

Am Samstag (19.30 Uhr) gastieren die RE Baskets Schwelm II  bei den Zweitregionalliga-Basketballern der TuS 59 HammStars. Wie schwierig die Aufgabe werden wird, verdeutlichte Trainer Ivan Rosic mit einem Vergleich aus der Fußball-Champions-League.

Hamm – Ivan Rosic trainierte am Mittwochabend wie gewohnt die Zweitregionalliga-Basketballer der TuS 59 HammStars. Zur zweiten Halbzeit schaffte es der Coach aber vor den Fernseher. Es war schließlich ein besonderer Abend für Rosic: Sein Lieblingsklub aus seiner Heimat, Roter Stern Belgrad, spielte in der Fußball-Champions-League beim FC Bayern München. „Eine schwierige Aufgabe“, sagte Rosic und sollte sich später bestätigt sehen: Belgrad unterlag dem deutschen Rekordmeister mit 0:3. 

Ähnlich schwierig wie für den amtierenden serbischen Titelträger könnte es am Samstag für die Rosic-Fünf werden. Die RE Baskets Schwelm II sind zu Gast in der Halle des Märkischen Gymnasiums (19.30 Uhr). Dabei handelt es sich um die Ausbildungsmannschaft des Schwelmer Pro-B-Bundesligisten. „Junge, ambitionierte Leute. Die sind heiß und wollen sich empfehlen. Eine sehr, sehr gefährliche Mannschaft“, so der HammStars-Trainer. 

Für Rosic gibt es keine Favoriten mehr

Das hat sie zum Saisonauftakt auch schon unter Beweis gestellt. In eigener Halle gelang Schwelm ein 74:57 gegen den BC Soest. Immerhin: Die Befürchtung, dass Bundesliga-Akteure am Samstag auf dem Hammer Spielfeld auftreten, muss der Gastgeber wohl nicht haben. Denn das Pro-B-Team bestreitet parallel seinen Saisonauftakt gegen Iserlohn. 

Von der Favoritenrolle möchte Rosic dennoch nichts wissen. „Sowieso halte ich nichts davon“, erklärt er. „Die Basketball-WM hat doch wunderbar gezeigt, dass es keine richtigen Favoriten mehr gibt. Jeder hat gelernt, Basketball zu spielen, alle trainieren fleißig. Man muss die 40 Minuten immer erst spielen.“ 

So wie in der Vorsaison, als Schwelm die Punkte aus Hamm entführte. „Die Rechnung ist noch offen“, sagt Rosic. Seinem Team traut Rosic durchaus zu, die Rechnung zu begleichen. Schließlich ist es ebenfalls größtenteils überzeugend in die Spielzeit gestartet. Vor allem die zweite Halbzeit beim 76:66-Auswärtserfolg gegen den SVD 49 Dortmund machte Lust auf mehr.

Wurfquote in Dortmund macht Rosic sorgen

Auch die Trainingswoche überzeugte den Coach. Am Montag arbeitete das Team mit Konditionstrainer Bernd Michalski, am Mittwoch nahm Rosic den Feinschliff vor. Die Neuzugänge, so der erfahrene Übungsleiter, seien bereits sehr gut integriert ins Team. „Das habe ich den Jungs am Mittwoch noch gesagt. Ich bin sehr zufrieden damit, wie sie miteinander klarkommen. Das bestätigt uns in unserer Auswahl. Die Spieler haben das Projekt HammStars schon voll verinnerlicht.“ 

Also alles bestens im Lager des Gastgebers? Nein, eine Sache gab es für Rosic doch noch aufzuarbeiten. Die Wurfquote stimmte ihn beim Sieg in Dortmund überhaupt nicht zufrieden. „Ich glaube aber, dass wir in eigener Halle zulegen werden“, sagt der Trainer. Und kann dabei auch auf Jason Fabek bauen, der nach schulischen Verpflichtungen am Freitag wieder ins Training einsteigen wird.

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