ASV Hamm in Emsdetten

Westfälisches Derby zum Saisonstart

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Der ASV Hamm-Westfalen, hier Jan Brosch, ist am Samstag zu Gast beim TV Emsdetten.

HAMM - Mehr als 2000 Zuschauer. Dazu die bei diesem Duell schon traditionell hitzige Atmosphäre. Und ein 35:32-Sieg für den ASV Hamm-Westfalen. Fast auf den Tag genau 15 Monate ist es her, dass sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler letztmals mit dem westfälischen Rivalen TV Emsdetten duellierte. Beim Start in die neue Spielzeit am Samstag (19 Uhr, Ems-Halle) ist die Derby-lose Zeit beendet.

Denn nach einer einjährigen Stippvisite im Oberhaus sind die Emsdettener zurück in der 2. Handball-Bundesliga. Und prompt steht am ersten Spieltag die brisante Begegnung an, zahlreiche Hammer Fans werden wieder die vergleichsweise kurze, knapp einstündige Anreise antreten.

„Da ist immer richtig Feuer drin“, weiß Rothenpieler. Was auch heißt: Gleich zum Auftakt muss der ASV-Motor auf Hochtouren arbeiten. „Wir müssen brennen, über die Emotionen kommen und richtig einen raushauen“, sagt der Trainer. Nicht nur wegen der alten Rivalität und des neben den Punkten auf dem Spiel stehenden Prestiges. Sondern vor allem, weil die Aufgabe sportlich enorm anspruchsvoll ist.

Der TVE möchte möglichst nicht allzu lange auf die Rückkehr in die 1. Liga warten, hat sich einen Platz im oberen Tabellendrittel zum Ziel gesetzt – und nimmt dies mit einem stark veränderten Kader in Angriff. Die Integration von acht neuen Spielern bedeutete in der Vorbereitung viel Arbeit für Trainer Daniel Kubes, der Gennadij Chalepo ablöste. „Vielleicht“, hofft Rothenpieler, „haben sich die Emsdettener noch nicht richtig gefunden.“ Weshalb es der ASV-Coach keineswegs als schlimm empfindet, dass es gleich am Beginn der Spielzeit zum Kräftemessen mit dem Absteiger kommt: „Wir fahren zu einem Favoriten und haben als Außenseiter nichts zu verlieren. Wir können nur gewinnen.“ - fh

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag in der Print-Ausgabe des WA.

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