Handball

Personelle Situation beim ASV entspannt sich

Auf Sören Südmeier  muss ASV-Trainer Michael Lerscht (rechts) beim Test in Lingen noch verzichten.
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Auf Sören Südmeier muss ASV-Trainer Michael Lerscht (rechts) beim Test in Lingen noch verzichten.

Die personelle Situation beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen hat sich entspannt. Im Test beim Bundesligisten HSG Nordhorn-Lingen muss Trainer Michael Lerscht vermutlich nur auf Sören Südmeier verzichten.

Hamm – Zehn Tage vor dem ersten Meisterschaftsspiel nach der WM-Pause am Montag, 8. Februar, beim HSV Hamburg bestreitet Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen am Freitag das einzige Testspiel der kurzen Vorbereitungsphase. Gastgeber ist um 16 Uhr in der Emsland-Arena in Lingen der Erstliga-Vertreter HSG Nodhorn-Lingen.

„Wir hätten natürlich gerne das eine oder andere Testspiel mehr bestritten“, meint ASV-Trainer Michael Lerscht, was angesichts der Corona-Problematik nur schwer zu organisieren war. „Es ist derzeit nicht leicht, Gegner zu finden. Wenn wir gegen einen Drittligisten angetreten wären, hätten die Spieler vorher eigens getestet werden müssen“, erklärt der Coach. Ein zu großer Aufwand, weshalb Lerscht in den vergangenen Tagen improvisieren musste: „Wir haben auch untereinander im Training viel gespielt.“

Torhüter Storbeck wieder dabei

Schon im vergangenen Jahr wollten die Hammer eigentlich einen Test bei der HSG Nordhorn bestreiten, der aber auf Grund der zahlreichen verletzten Akteure beim ASV kurzfristig abgesagt werden musste. Inzwischen hat sich die personelle Situation beim Zweitligisten zumindest etwas entspannt. Definitiv verzichten muss Lerscht im Emsland lediglich auf Sören Südmeier (Rückraum Mitte), dessen Knieprobleme noch nicht ganz behoben sind. Südmeier kann zwar inzwischen wieder leicht trainieren, doch lässt laut Lerscht das lädierte Knie eine Belastung in einem Spiel noch nicht zu.

Etwas anders sieht es bei Schlussmann Felix Storbeck, der ebenfalls über Knieprobleme klagt, sowie bei Linksaußen Fabian Huesmann aus, der zuletzt an muskulären Problemen im Oberschenkel laborierte. „Beide werden in Nordhorn zum Einsatz kommen. Für wie viele Minuten es dann reichen wird, müssen wir sehen“, bestätigt der Hammer Coach. Dagegen kann Außen Marten Franke, der sich im Training unter der Woche eine leichte Prellung zuzog, vermutlich auflaufen. Ein Fragezeichen steht hinter Routinier Jakob Schwabe. Der Kreisläufer durfte nicht trainieren, lag an den vergangenen Tagen flach. „Auch zu Corona-Zeiten gibt es sogar noch eine ganz normale Grippe“, sagt Lerscht, der abwarten muss, ob Schwabe die Fahrt nach Lingen mit antreten kann.

Wieder den Rhythmus finden

Wenn die Hammer heute bei der HSG Nordhorn-Lingen auflaufen, spielt die anstehende Punktepartie beim HSV Hamburg laut Lerscht noch keine wesentliche Rolle. „Für uns geht es in erster Linie darum, wieder den Rhythmus zu finden, unser Spielsystem und unsere Abläufe durchzuziehen“, betont der Trainer, für den dann auch das Ergebnis eher von zweitrangiger Bedeutung ist. Die Gastgeber belegen derzeit in der Bundesliga mit 8:22 Punkten den drittletzten Platz, schweben also in großer Abstiegsgefahr.

Am vergangenen Samstag setzte sich das Team von Trainer Daniel Kubes knapp mit 22:21 gegen den Hammer Klassenkonkurrenten TuS N-Lübbecke durch. Gegen ein ähnlich enges Resultat hätte wohl auch Hamms Trainer Lerscht am Ende nichts einzuwenden.

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