1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Zweiter Test für ASV Hamm-Westfalen beim Drittligisten

Erstellt:

Von: Günter Thomas

Kommentare

Die Abwehrarbeit steht auch in der dritten Trainingswoche für ASV-Trainer Michael Lerscht im Fokus.
Die Abwehrarbeit steht auch in der dritten Trainingswoche für ASV-Trainer Michael Lerscht im Fokus. © Robert Szkudlarek

Zunächst absolviert Handball-Bundesliga-Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen eine Trainingseinheit am Mittwochmorgen - am Abend bestreitet die Mannschaft dann bei Drittligist HSG Krefeld ihr zweites Vorbereitungsspiel.

Hamm – Im ersten Testspiel beim 37:26-Sieg gegen Drittligist TuS Spenge attestierte Michael Lerscht, Trainer des Handball-Bundesligisten ASV Hamm-Westfalen, seinem Team einen gelungenen Start in die Testspielphase der Saisonvorbereitung. Und auch die Haltungsnoten, die der Coach seinen Spielern einen Tag später für deren Vorstellung auf der Haarener Wasserski-Anlage gab, waren zufriedenstellend: „Durch die Bank ordentlich“, sagte Lerscht, der in sein Urteil auch die Familien der Spieler sowie das Betreuerteam einschloss. Schließlich durften sich alle aus dem näheren Umfeld der Mannschaft, die Lust darauf hatten, einmal auf den Wasserskibrettern versuchen. „Es war nett und wichtig, auch die Familien hinter den neuen Spielern einmal kennenzulernen“, sagte Lerscht.

Krefeld-Trainer Mark Schmetz und Kapitän Merten Krings mit ASV-Vergangenheit

Auch am Mittwoch nach dem nächsten Test beim Drittligisten HSG Krefeld (19 Uhr) mit den Ex-ASV-Spielern Mark Schmetz (Trainer) und Merten Krings (Kapitän) sollte das Trainerurteil zumindest „ordentlich“ lauten – schließlich hofft Lerscht, weitere Ergebnisse der intensiven Trainingsarbeit aus den nun zweieinhalb Wochen der Vorbereitung auf der Platte erkennen zu können. „Es geht darum, dass wir vor allem das Trainierte aufs Feld kriegen, uns ein Stück als Mannschaft finden“, sagt Lerscht. „Hauptthema ist dabei schon noch die Abwehrarbeit. Wir sind noch dabei unser handballerisches Haus zu bauen – und da spielt die Defensive nun einmal eine zentrale Rolle. Daher ist es klar, dass es mit Ball noch stockt. Aber auf die Anzeigentafel werden wir weder am Mittwoch noch am Samstag beim Bergischen HC sehen – der Findungsprozess ist angesichts unserer vielen Neuzugänge noch im Fokus.“

Zumal die Mannschaft derzeit zweimal täglich trainiert und auch am Mittwoch vor der Abfahrt nach Krefeld noch eine Krafteinheit in der Westpress Arena absolvieren wird.

Einer, den der Coach sehr gerne in den Testspielen dabei gehabt hätte, ist Rückkehrer Björn Zintel. Doch der Spielmacher wird aufgrund seiner im Training erlittenen Verletzung an der linken Schulter auf unbestimmte Zeit fehlen. „Jede Verletzung nervt“, sagt Lerscht. „Man hat ja Ideen und Pläne mit den Jungs. Und Björn soll eine wichtige Persönlichkeit in unserem Spiel werden. Wir versuchen, ihn schnellstmöglich fit zu bekommen. Bis dahin müssen die anderen mehr Last tragen.“

Das betrifft vor allem Zintels Kollegen auf Rückraum Mitte, Yonathan Dayan, der „da jetzt federführend verantwortlich ist“, so Lerscht. „Er macht auch einen tollen Eindruck. Und dahinter haben wir weitere Optionen – da habe ich Marian Orlowski im Kopf, oder wir können auf drei Linkshänder gehen. Es gibt Ideen, aber eben nicht die ursprünglich geplanten.“

Auch interessant

Kommentare