Zwei Testspiel-Siege für Westfalia Rhynern

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Philipp Hanke war in Lünen an allen vier Rhyneraner Toren beteiligt.

HAMM -  Zwei Testspiele bestritt Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern am Wochenende. Beide Male traf das Team von Trainer Björn Mehnert auf Landesligisten. Beim Lüner SV gewann die Westfalia mit 4:1, einen Tag später schlug Rhynern auch Westfalenliga-Absteiger SV Hohenlimburg mit 1:0.

Mehnert war nach dem Doppelschlag zufrieden. „Allerdings hat man den Spielern die harte erste Woche angemerkt. Jetzt bekommen sie einen Tag frei.“ Am Dienstag geht es für die Rhyneraner mit dem Test gegen Viktoria Köln (18.45 Uhr/Papenloh) weiter.

Lüner SV – Westfalia Rhynern 1:4 (0:4). In Lünen war Philipp Hanke an allen vier Toren beteiligt. Das 1:0 erzielte der aus Brambauer an den Papenloh gewechselte Neuzugang nach einem Diagonalpass von Dustin Wurst schon in der ersten Minute selbst. In der Folge bewies er seinen feinen Fuß bei Standardsituationen, die dreimal erfolgreich seine neuen Mitspieler fanden. In der fünften Minute köpfte Thorben Menne den Ball ins Netz. Kurz vor der Pause erhöhten Tim Neumann (35.) und Lennart Kleine (44.) ebenfalls per Kopf. Die Westfalia verzeichnete weitere Chancen und ließ zur Freude von Mehnert kaum etwas zu. „Da waren ein paar gute Ansätze dabei. Wir haben gut kombiniert“, so der Trainer. Der zeigte sich auch mit der zweiten Hälfte zufrieden, obwohl Rhynern leer ausging und ein Gegentor nach einem individuellen Fehler kassierte (58.). Die Westfalia spielte ab der 60. Minute nur noch zu zehnt, da Ersin Kusakci wegen muskulärer Probleme vom Feld ging und das Wechselkontigent bereits erschöpft war. „Wir wollten kein Risiko eingehen“, so Mehnert.

Rhynern: Klemmer (46. Hunnewinkel) – Kusakci, Wurst (46. Schmidt), Neumann (46. Wagener), Apolinarski – Menne, Krellmann (46. Kaiser), Bechtold – Hanke (46. Cabuk), Seludko (46. Fichera), Kleine

SV Hohenlimburg – Westfalia Rhynern 0:1 (0:1). Dimitrij Seludko erzielte in Hohenlimburg das einzige Tor der Partie. Der zur zweiten Halbzeit für Neuzugang Matteo Fichera eingewechselte Stürmer köpfte nach einer Flanke von Adem Cabuk das 0:1 (58.). Ansonsten bot sich den Zuschauern eine zähe Begegnung mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. „Wir haben vor dem Spiel noch Intervall-Läufe gemacht. Dazu diese Temperaturen. Die Jungs waren einfach müde“, sagte Mehnert. - bob/sst

Rhynern: Hunnewinkel (46. Klemmer) – Kaiser, Wurst (46. Neumann), Schmidt, Apolinarski – Debowiak, Krellmann (46. Bechtold) – Kleine (46. Kusakci), Hanke (46. Menne), Cabuk – Fichera (46. Seludko)

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