Pokal-Härtetest für die Hammer Eisbären

Die Hammer Eisbären wollen auch am Wochenende in den Heimspielen jubeln. - Foto: Szkudlarek

HAMM -   Vor einem konditionellen Härtetest stehen die Hammer Eisbären am Wochenende in der Pokalrunde der Eishockey-Oberliga. Innerhalb von nur 22 Stunden stehen gleich zwei Heimspiele in der Halle am Maximilianpark auf dem Programm.

Am Samstag um 20 Uhr erscheint der Ost-Vertreter F.A.S.S. Berlin in Werries, einen Tag später treffen die Hammer um 18.30 Uhr auf die 1b-Vertretung der Frankfurter Löwen.

„Sechs Punkte wären sicherlich eine optimale Ausbeute. Doch fängt jede Partie erst einmal bei null an“, gibt sich Eisbären-Coach Daniel Galonska, was die Zielsetzung für das Wochenende angeht, eher vorsichtig. Vor allem die Berliner sind für die Hammer zunächst einmal ein unbequemer, weil unbekannter Gegner. In der Oberliga Ost belegte der Klub mit nur neun Punkten aus 20 Spielen abgeschlagen den letzten Tabellenplatz. „Das hat aber nichts zu sagen, weil wir nicht wissen, wie die Liga einzuschätzen ist“, meint Galonska. Hinzu kommt, dass die Berliner in Hamm ihr erstes Match in der Pokalrunde bestreiten.

Ebenfalls als eine Art „Wundertüte“ bezeichnet der Hammer Trainer die am Sonntag folgende Pokal-Begegnung mit den Frankfurter Löwen. „Man weiß nie, in welcher Besetzung die Hessen auflaufen werden“, betont Galonska. „Wenn Spieler aus dem DEL2-Team dabei sind, wird es für uns sehr schwer, ansonsten sollten wir sicherlich die Punkte einfahren“, betont der Coach.

Immerhin können die Eisbären in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen. Ibrahim Weißleder und Myles Mitchell, die bei der 1:7-Niederlage in Ratingen noch fehlten, sind wieder dabei. Auch die mit einer Förderlizenz ausgestatteten Oliver Kraft und Nils Hoffmann stehen am Wochenende zur Verfügung.

Gut eingelebt hat sich in Hamm bereits der aus Kanada stammende Nikita Mandrik. „Er ist ein technisch sehr guter Spieler“, meint Galonska, der den Stürmer in einer Reihe mit Myles Mitchell agieren lässt. „Beide sind sich schon einmal in einem Trainingscamp in Toronto über den Weg gelaufen. Jetzt tragen sie gemeinsam das Trikot der Hammer Eisbären. So klein ist die Welt“, berichtet Golonska über eine kleine Wiedersehensfeier in den eigenen Reihen. -  P. Sch.

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