Tolles Wochenende

Optimale Ausbeute: 2 Siege für Hammer Eisbären

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Nemanja Vucurevic

HAMM - Optimale Ausbeute für die Hammer Eisbären: Aus zwei Spielen der Oberliga-Pokalrunde holte die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska am Wochenende zwei Siege. Zuerst gab es einen 6:3 (2:2, 3:1, 1:0)-Heimerfolg gegen F.A.S.S. Berlin, Sonntagabend gab es dann vor 205 Zuschauern ein locker herausgespieltes 8:1 (2:1, 3:0, 3:0) gegen die Löwen Frankfurt 1b.

„Wir haben uns in den beiden Begegnungen kontinuierlich gesteigert“, freute sich der Eisbären-Coach nach der Schlusssirene der Partie gegen Frankfurt.

Am Samstag hatten die Eisbären gegen F.A.S.S. Berlin einen ungefährdeten 6:3 (2:2, 3:1, 1:0)-Heimerfolg gefeiert. Im temporeichen ersten Drittel waren die Eisbären in Unterzahl – Ibrahim Weißleder saß auf der Strafbank – in Führung gegangen, als Nikita Mandrik nach einem Konter traf. Doch die Gäste schlugen zurück, trafen zuerst zum 1:1, dann sogar zum 1:2 (19.). Doch Mike Ortwein antwortete nur 17 Sekunden später per Schlagschuss von der blauen Linie mit dem Treffer zum 2:2.

Im zweiten Drittel ergriffen die Eisbären zunehmend die Initiative. So waren die Treffer durch Kapitän Tim Pietzko (24.), Weißleder (29.) und Igor Furda (34.) nur folgerichtig. Die Berliner hatten zwischenzeitlich (34.) auf 4:3 verkürzt. Das letzte Drittel war dann schließlich deutlich ärmer an Höhepunkten. Nemanja Vucurevic und Weissleder ließen beste Chancen ungenutzt, ehe die Hammer sieben Minuten vor dem Ende eine 3:5-Unterzahlsituation unbeschadet überstanden. Für den Schlusspunkt zum 6:3 sorgte Weißleder in doppelter Überzahl (59.).

Am Sonntag knüpften die Hammer dann nahtlos an die gute Leistung des Vortages an, wobei die Löwen auch nur mit 14 Spielern angereist waren – darunter lediglich zwei Verteidiger. Bereits nach fünf Minuten waren die Eisbären mit 1:0 in Front gegangen. Nachdem Sebastian Licau nur den Pfosten getroffen hatte, stand Myles Mitchell goldrichtig und staubte ab. Doch in der 14. Minute gaben die Frankfurter ihr erstes Lebenszeichen ab und schafften durch Patrick Laguzov das 1:1. Aber noch vor der ersten Drittelpause gingen die Gastgeber erneut in Führung. Aus dem Gewühl heraus stocherte Oliver Kraft auf Vorlage von Hoffmann den Puck zum 2:1-Führungstreffer über die Linie (20.).

Im Mitteldrittel machte sich dann der kleine Kader der Gäste immer stärker bemerkbar, denn die Hammer drückten aufs Tempo – und kamen im zweiten Abschnitt verdientermaßen zu weiteren Treffern. Allerdings hatten sie zuerst eine Schrecksekunde zu überstehen, als Frankfurts Michael Cejka nur den Pfosten traf. Dann aber war Nemanja Vucurevic in Überzahl mit einem Schuss von der blauen Linie in der 28. Minute zum 3:1 erfolgreich. Nur zwei Minuten später erhöhte Kraft in Unterzahl mit seinem zweiten Treffer auf 4:1, als er einen langen Pass von Tim Pietzko aufnahm und verwandelte. Für den Schlusspunkt im zweiten Durchgang sorgte Christoph Ulrich, der ein Zuspiel von Mitchell unhaltbar in den Winkel des Löwen-Gehäuses drosch und damit das 5:1 erzielte (40.).

Die Entscheidung war gefallen – was folgte, war ein lockeres Schlussdrittel für die Gastgeber, die in den letzten 20 Minuten noch dreimal erfolgreich waren. Vucurevic traf in Überzahl zum 6:1 (52.), Weißleder markierte das 7:1 (52.), ehe Licau in der Schlussminute für den 8:1-Endstand sorgte und den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden perfekt machte. - St

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