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Zwei „krumme Dinger“ kassiert - HSV scheitert an SW Wattenscheid

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Von: Rainer Gudra

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Zivko Radojcic (Mitte) traf für die HSV zum Anschluss.
Zivko Radojcic (Mitte) traf für die HSV zum Anschluss. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Oberligist Hammer SpVg ist in der zweiten Runde des Wettbewerbs um den Fußball-Westfalenpokal ausgeschieden. Das Team von Steven Degelmann verlor am Mittwochabend beim Landesligisten SW Wattenscheid 08 mit 1:2 (0:2).

Hamm – Auf dem engen Ascheplatz an der Dickebankstraße setzte der HSV-Trainer im Vergleich zur 0:2-Niederlage im jüngsten Punktspiel in Meinerzhagen mit Oxe, Dogan, Saraman, Stroemer und Ahmed für Nemec, Latifaj, Radojcic, Hildebrandt und Ocansey zunächst auf fünf frische Kräfte und statt des 3-4-3 auf ein 4-2-3-1.

Ehe sich die Gäste in der hektischen Anfangsphase auf Platz und Gegner eingelassen hatten, lagen sie nach zwei direkten Freistoßtreffern mit 0:2 zurück – beim ersten zirkelte Diyar Kaplan den Ball von der rechten Wattenscheider Angriffsseite mit links aufs Tor (5.), beim zweiten flog der Ball von links – von Bastian Dirsus mit rechts Richtung Tor getreten – über Tim Oberwahrenbrock hinweg ins lange Eck. „Echt krumme Dinger, die mussten wir erst einmal verkraften“, meinte Degelmann, der Mika Oxe früh vom Feld nehmen musste (20.). Der hatte nach einem Luftduell eine Schwellung über dem linken Auge und einen Brummschädel.

Zum Seitenwechsel stellte Degelmann auf eine Dreierkette um und brachte Vincent Ocansey als zweite Spitze für Verteidiger Sebastian Stroemer. „Auf dem Platz ging es nur über lange Bälle“, begründete Degelmann seine Maßnahme, die bis auf den Abschluss auch funktionierte. Die HSV erspielte sich gegen die robusten Gastgeber viele Chancen, doch Keeper Heiko Langenfeld stand irgendwie immer richtig. Auch nach dem späten Anschlusstor von Zivko Radojcic per Kopf nach einem Eckball von Anil Saraman (83.) besaßen die Gäste beste Möglichkeiten, wobei der Ball nach einem „Gewurschtel“ (Degelmann) wohl deutlich hinter Linie im Tor war, Schiedsrichter und Assistent aber anderer Meinung waren. „Wir haben da ganz schön was liegen lassen“, meinte der HSV-Trainer. gu

Hammer SpVg: Oberwahrenbrock – Woitaschek, Grodowski, Cakir, Stroemer (46. Ocansey) – Lorengel, Oxe (20. Radojcic) – Dogan, Ahmed, Saraman – Falk

Tore: 1:0 Kaplan (5.), 2:0 Dirsus (10.), 2:1 Radojcic (83.)

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