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Der Eisbären-Kapitän fordert im Heimspiel gegen Herford Geduld

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Von: Patrick Droste

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Eisbären-Kapitän Kevin Lavallee traut seinem Team eine Menge zu: „Für uns ist alles möglich.“
Eisbären-Kapitän Kevin Lavallee traut seinem Team eine Menge zu: „Für uns ist alles möglich.“ © szkudlarek

Sonntag in Herford, am Dienstag um 20 Uhr zuhause gegen Herford. „Das ist schon ein bisschen komisch“, gibt Kevin Lavallee, der Kapitän des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Dragons innerhalb von etwas mehr als 48 Stunden zu.

Hamm – Kevin Lavallee fügt lapidar hinzu: „Aber letztlich ist das auch völlig egal. Man muss da nicht drüber nachdenken, sondern einfach nur spielen.“

Am Sonntag hatten die Eisbären dieses Motto „Einfach nur spielen“ ganz hervorragend umgesetzt, beim Herforder EV mit 6:2 gewonnen, den dritten Saisonsieg eingefahren und sich auf Platz zehn der Tabelle vorgeschoben. „Da waren wir sehr geduldig und haben auf die Fehlpässe des Gegners gewartet“, sagt der 37 Jahre alte Stürmer, der natürlich hofft, dass ihm und seinen Teamkollegen vor den heimischen Fans in Werries ähnliches gelingen wird und sie den zweiten Sieg in Folge landen können. „Wir müssen dann genauso auftreten wie in Herford, die Partie wie ein Auswärtsspiel annehmen und mit viel Ruhe agieren. Und wir müssen über die kompletten 60 Minuten aufpassen, dass wir nicht so oft auf der Strafbank sitzen, denn Herford hat ein gutes Überzahlspiel“, erklärt der Routinier.

Lavallee setzt auf die Eisbären-Fans

Ein weiterer Erfolg würde das Selbstvertrauen der Hammer für den weiteren Saisonverlauf enorm stärken. Das glaubt auch Lavallee, der seiner Mannschaft noch einiges zutraut. „Wir haben schon einige gute Spiele abgeliefert, aber auch unnötig Punkte liegen gelassen – wie zum Beispiel gegen Essen oder in Halle und in Herne. So geht es nun mal im Eishockey. Aber wir dürfen nicht nach hinten schauen, sondern müssen nach vorne blicken“, stellt Lavallee klar. „Letztlich ist alles möglich für uns. Wir müssen nur auf uns fokussiert bleiben und nicht auf andere Mannschaften schauen.“

Am Dienstagabend setzt er dabei auch wieder auf die Unterstützung der Eisbären-Fans, die der Neuzugang nach eigener Aussage bislang als sehr „sympathisch“ kennen gelernt hat. „Auch wenn wir verloren haben, finden sie nach dem Spiel immer nette Worte im Gespräch mit uns“, sagt er und verrät auch, dass er die Stimmung in der Halle am Maxi-Park sehr zu schätzen weiß: „Das ist zwar ein kleines Stadion, wo die Fans nur auf einer Seite stehen. Aber wenn die uns anfeuern, dann hat man das Gefühl, die würden rundherum stehen. Das sorgt für eine Topstimmung macht uns schon großen Spaß, dann da zu spielen.“

Und diesen Spaß wollen die Hammer auch wieder gegen die Herforder, die zwar schon vier Siege eingefahren haben, aber aufgrund ihrer mehr absolvierten Spiele in der Tabelle hinter den Eisbären stehen, zeigen und den Abstand auf die Dragons vergrößern.

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